Krönungsball: Werner Kuhnert wurde inthronisiert.

Schützenkönig Werner Kuhnert und Gattin Carmen wurden in der Stadthalle bei ihrer Inthronisierung gefeiert.
Schützenkönig Werner Kuhnert und Gattin Carmen wurden in der Stadthalle bei ihrer Inthronisierung gefeiert.

Schützenkönig Werner Kuhnert und Gattin Carmen wurden in der Stadthalle bei ihrer Inthronisierung gefeiert.

Dietmar Wilhelm

Schützenkönig Werner Kuhnert und Gattin Carmen wurden in der Stadthalle bei ihrer Inthronisierung gefeiert.

Neuss. Kaum eine Woche ist es her, dass die Neusser Schützen bei sehr durchwachsenem Wetter ihr Fest feierten, schon galt es wieder den grünen Rock oder den schwarzen Frack anzulegen, um den neuen König in Amt und Würden einzuführen.

So begrüßte Schützenchef Thomas Nickel die Gäste in der wohlgefüllten Stadthalle mit launigen Worten. "Es war ein Fest der Wonne - aber ohne Sonne." Er dankte allen Verantwortlichen, vor allem dem Oberst und seinem Adjutanten, die in diesem Jahr das Regiment zum zehnten Mal führten.

In Düsseldorf geboren - aber an der Neusser Straße

Komiteemitglied Christoph Buchbender ging in einer launigen Rede auf das vergangene Fest ein und ließ auch den Besuch von Bundesinnenminister Thomas de Maizère nicht unerwähnt. Dann ging es aber schnell um die zu inthronisierende neue Majestät. Die Bemerkung, dass der neue König Werner Kuhnert in Düsseldorf-Bilk das Licht der Welt erblickte, ließ die eingefleischten Neusser innehalten. Der sofort nachgeschobene Zusatz, dass es die Neusser Straße war, sorgte nicht nur für Lacher, sondern auch für Beruhigung.

Werner der IV. - der in einem Wettkampf mit Jäger-Major Hans-Jürgen Hall mit dem 26. Schuss den Vogel von der Stange holte - kann mit seinen jetzt 77 Jahren auf ein sehr erfülltes und erfolgreiches Leben blicken. So erhielt er für seine Tätigkeit als Sachverständiger für das Dachdecker- und Klempnerhandwerk 2002 das Bundesverdienstkreuz am Band. Auch im Karneval engagiert sich der begeisterte Schütze.

Auch das zweite Repräsentantenpaar fand in Buchbenders Rede Erwähnung. Der 26-jährige Patrick Russin konnte das Ringstechen für sich entscheiden und darf sich nun Hoher Reitersieger nennen. Damit folgt er seinem Vater Peter Russin, der diese Würde bereits 1991 innehatte.

Nach der Proklamation und dem Schulterschlag für die Pfänderschützen endete der offizielle Teil der Krönungsfeierlichkeiten. Bis weit nach Mitternacht feierte man - in Gedanken an das vergangene Fest und in Vorfreude auf das kommende Jahr.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer