Übergang für Schülerinnen zum künftigen Forum Marienberg.

Feinarbeit über der Batteriestraße: In der Nacht zu Mittwoch wurde die Fußgängerbrücke eingepasst.
Feinarbeit über der Batteriestraße: In der Nacht zu Mittwoch wurde die Fußgängerbrücke eingepasst.

Feinarbeit über der Batteriestraße: In der Nacht zu Mittwoch wurde die Fußgängerbrücke eingepasst.

Olaf Gruschka / Gymnasium Marienberg

Feinarbeit über der Batteriestraße: In der Nacht zu Mittwoch wurde die Fußgängerbrücke eingepasst.

Neuss. Vielleicht ist es manchen Nutzern der Batteriestraße noch gar nicht aufgefallen: Seit Mittwoch überspannt eine Fußgängerbrücke die Straße in Höhe des Gymnasiums Marienberg.

Die etwa 40 Meter lange Konstruktion verbindet künftig den Schulkomplex vom Schulhof aus mit dem neuen Forum Marienberg, das derzeit in der Cretschmar-Halle am HafenbeckenI entsteht.

Stiftung Marienberg investiert 5 Millionen Euro

Das Großprojekt wird von der Stiftung Marienberg gestemmt. Der stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Thywissen erläutert die Vorgeschichte: Mit 1400 Schülerinnen am Erzbischöflichen Gymnasium und weiteren 400 auf der Handelsschule gab es dringenden Erweiterungsbedarf.

Die Idee von Klaus Harnischmacher, dem Geschäftsführer der städtischen Stadthafen-GmbH, den auf der anderen Seite der Batteriestraße gelegenen Teil der leerstehenden Cretschmar-Halle als Vielzweckbau samt Mensa zu nutzen, griff die Stiftung auf: Der Umbau samt der Brückenkonstruktion von Architekt Ingenhoven mit einem Investitionsvolumen von 5 Millionen Euro war schnell beschlossene Sache. Ein Jahr wartete man auf die Baugenehmigung.

"Das ist jetzt die letzte Möglichkeit, uns hier noch auszubreiten", sagt Thywissen. Er zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis der nächtlichen Aktion. Eingepasst ist die Brücke, nun werden noch Glaswände installiert, die höher sind als die normale Brüstungsnorm. Ein Stahlnetz wird auch noch gespannt, so kann nichts auf die Straße geworfen werden.

Parallel zu den Brückenarbeiten entwickelt sich die Cretschmar-Halle zum Forum Marienberg, wo im nächsten Jahr unter anderem bis zu 800 Schülerinnen beköstigt werden.

Am HafenbeckenI ist damit ein Schritt in Richtung Stadtentwicklung getan. Nachdem die städtische Ausschreibung für den Rest der Cretschmar-Hallen ergebnislos ausgelaufen ist, gibt es nun zwei Interessenten für eine künftige Nutzung der Flächen bis zum Greyhound. Auch die Errichtung des markanten Kopfgebäudes sei nicht unrealistisch, so Klaus Harnischmacher.

Für den Umbau des Hafenkopfs am Hessentor vor dem Haus am Pegel, der bereits im Frühjahr hätte beginnen sollen, rechnet er im November mit der Baugenehmigung.

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