Kooperation: Humboldt-Gymnasium und Realschule Südstadt wollen Ganztagsangebote teilen.

Wollen im schulischen Ganztagsbereich zusammenarbeiten: Uta Schepping-Jäger, Björn Abrahamso, Gerhard Kath, Gudrun Merker, Christiane Zangs und Saga Sjölund (v.l.).
Wollen im schulischen Ganztagsbereich zusammenarbeiten: Uta Schepping-Jäger, Björn Abrahamso, Gerhard Kath, Gudrun Merker, Christiane Zangs und Saga Sjölund (v.l.).

Wollen im schulischen Ganztagsbereich zusammenarbeiten: Uta Schepping-Jäger, Björn Abrahamso, Gerhard Kath, Gudrun Merker, Christiane Zangs und Saga Sjölund (v.l.).

Uli Engers

Wollen im schulischen Ganztagsbereich zusammenarbeiten: Uta Schepping-Jäger, Björn Abrahamso, Gerhard Kath, Gudrun Merker, Christiane Zangs und Saga Sjölund (v.l.).

Neuss. Fünf weiterführende Schulen in der Stadt bieten derzeit ein Ganztagsprogramm an: Die Gemeinschaftshauptschule Weißenberg, die Geschwister-Scholl-Hauptschule, die Realschule Norf, die Janusz-Korczak-Gesamtschule und die Gesamtschule an der Erft. Ab dem neuen Schuljahr soll auch in den fünften Schuljahren des Alexander-von Humboldt-Gymnasiums und der Realschule Südstadt Ganztagsunterricht mit Freizeitmöglichkeiten beginnen.

Am Freitag entscheidet der Rat über den Mensa-Bau

"Nicht nur berufstätige Eltern profitieren von der Ganztagsbetreuung. Die Schüler werden durch zusätzliche Schul- und Hobbyangebote gefördert", nennt Schuldezernentin Christiane Zangs die Vorteile. Das Humboldt-Gymnasium möchte an drei Tagen in der Woche bis 16Uhr Unterricht, Hausaufgabenbetreuung, Förder- und Freizeitkurse einführen. "Dafür werden mehr Lehrkräfte eingestellt. Wie viele das sein werden, hängt von der Schülerzahl des neuen Jahrgangs ab", erklärt Schulleiter Gerhard Kath. So plant auch die Realschule Südstadt ihre Ganztagserweiterung. "Wir haben für Freizeitkurse schon Kontakt zu Sportvereinen aufgenommen", sagt Schulleiterin Gudrun Merker.

Was den beiden benachbarten Schulen zwischen Bergheimer- und Weberstraße allerdings für ihr Ganztagskonzept fehlt, sind Mensen. Auf dem verwilderten Gelände zwischen den beiden Gebäuden - vor einiger Zeit wurde dort ein Übergangswohnheim für Asylbewerber abgerissen - soll eine große Gemeinschaftskantine entstehen, die auch als Aula genutzt werden kann. Außerdem sollen eine große Dreifachsporthalle und weitere Nutzräume errichtet werden. Am kommenden Freitag entscheidet der Rat, ob der Bau aus dem Konjunkturpaket II realisiert werden kann.

Bis endgültige Essgelegenheiten vorhanden sind, sollen provisorische Möglichkeiten geschaffen werden. Am Humboldt-Gymnasium beispielsweise wird ein Pavillontrakt aufgestellt. Dieser wird laut Zangs aus einem Landesförderprogramm für Schulen finanziert.

Allerdings sollen auch die Provisorien nicht direkt zu Beginn des neuen Schuljahres im August zur Verfügung stehen. "In der Zwischenzeit müssen wir auch dafür Lösungen finden, zum Beispiel warme Mahlzeiten in die Klassen liefern", erklärt Zangs.

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