Die Brauerei „Im Dom“ will ihr Alt in Flaschen vermarkten. Auch Pils und Weizen sollen gebraut werden.

Neuss. Die Hausbrauerei "Im Dom seit 1601" will ihr Altbier "Dom’ s Alt" bald auch in Flaschen und Fässer abfüllen und an Handel und Gastronomie verkaufen.

Nach der Schließung der Frankenheim Brauerei sehen die Inhaber jetzt gute Chancen für eine erfolgreiche Vermarktung. Geschäftsführer Klaus Wiertz (44): "Wir sind jetzt die einzige Brauerei in der Stadt, wollen mit unserem Bier dazu beitragen, eine gute Tradition zu erhalten. Gespräche mit Handel und Gastronomen laufen derzeit."

Gelingen soll das Projekt mit drei neuen Partnern. Braumeister Gerd Siebel (48), Brauer Alexander Brieden (23) sowie Koch und Hotelbetriebswirt Uwe Feder (48) übernehmen Brauerei und Gaststätte an der Michaelstraße ab dem 1.Juli.

Und die neuen Pächter wollen den Neussern pünktlich zum Schützenfest nicht nur ihr Altbier zapfen, sondern auch Dom’s Weizen und Neusser Domgold, ein herbes Pils, anbieten. Braumeister Gerd Siebel: "Wir beginnen in der nächsten Woche damit, die Sorten zu brauen. Zum Schützenfest sind sie dann fertig gegärt. Wir hoffen, eine Konzession für einen Ausschankwagen zu bekommen."

Doch nicht nur in Sachen Bier wird sich einiges ändern. Wiertz: "Es wird eine neue Karte mit Brauhaus-Gerichten geben. Und natürlich Häppchen zum Bier." Geplant sind zudem saisonale Sorten wie Maibock und Winterbier.

Bis die Verhandlungen abgeschlossen sind, wird das Alt aus Neuss allerdings vorerst nur in der Brauerei zu kaufen sein. Voraussichtlicher Preis pro Liter-Flasche: 4,50 Euro plus Pfand.

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