Neuss. Das Amtsgericht Düsseldorf hat das Insolvenzverfahren über die Acument GmbH eröffnet. Der deutsche Zweig des Herstellers von mechanischen Bauteilen für die Autoindustrie mit Sitz an der Furth hatte Anfang August Antrag auf Insolvenz gestellt. Im Rahmen von nun umzusetzenden Einsparmaßnahmen sollen in Neuss 133 Arbeitsplätze wegfallen. Außerdem soll der Werksteil zwischen Weißenberger Weg und Karl-Arnold-Straße aufgegeben werden.

Der vorläufige Insolvenzverwalter des Unternehmens, Wolf von der Fecht, sieht Acument auf einem guten Weg, schnell aus der Insolvenz herauszukommen und die Gläubiger bestmöglich zu befriedigen. Er will an allen fünf Standorten und Deutschland festhalten und betont, dass allen vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeitern angeboten worden sei, in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft zu wechseln. pela

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