Michael Bison (37) sucht derzeit sein Team zusammen.

Der neue Wirtschaftsförderer Michael Bison gestern an seinem zukünftigen Arbeitsplatz.
Der neue Wirtschaftsförderer Michael Bison gestern an seinem zukünftigen Arbeitsplatz.

Der neue Wirtschaftsförderer Michael Bison gestern an seinem zukünftigen Arbeitsplatz.

Lothar Berns

Der neue Wirtschaftsförderer Michael Bison gestern an seinem zukünftigen Arbeitsplatz.

Dormagen. Gute Rahmenbedingungen für bestehende und zukünftige Unternehmen in Dormagen schaffen und Kontakte für möglichen Neuansiedlungen herstellen – das sind zwei der Hauptaufgaben, die Wirtschaftsförderer Michael Bison für die neue Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) ausgemacht hat: „Wir wollen gemeinsam Dormagen voranbringen“, sagte der 37-Jährige gestern. Seine ersten acht Arbeitstage in Dormagen habe er als „sehr angenehm“ empfunden. „Zurzeit regeln wir die Organisationsstrukturen, stellen das Personal zusammen und bereiten den Umzug in die neuen Räume vor“, erklärte Bison.

Zur neuen Personalsituation ist bislang noch nichts bekannt

Der neue Standort soll in den ehemaligen Räumen der pronova BKK an der Adresse „Unter den Hecken 70“ im Februar bezogen werden. Dort sollen die Mitarbeiter – 9,5 Vollzeitstellen stehen im Wirtschaftsplan – untergebracht werden. „Zurzeit sind wir sechs Mitarbeiter aus der Wirtschaftsförderung der Stadt und dem Stadtmarketing der SVGD“, weist Bison auf die noch zu besetzenden Stellen hin. Für eine davon – die Leitung Stadtmarketing und Tourismus – wird der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende André Heryschek gehandelt. Zu Personalien äußerte sich Michael Bison jedoch nicht, nur dazu, dass noch keine neue Stelle besetzt ist: „Die Bewerbungen sind gesichtet und alles andere ist noch im laufenden Verfahren.“

Für Michael Bison ist Wirtschaftsförderung „immer eine Querschnitt-Aufgabe“, die viel Abstimmung erfordert. Daher sei der neue Standort ideal: „Auf die neuen Räume freue ich mich sehr, ein Innenstadt-Standort ist wichtig, auch der enge Draht zum Rathaus und zu den handelnden Personen der Wirtschaft und Vereinigungen“, sagte Bison.

Trotz der spannenden Kennenlern-Phase, für die der städtische Neujahrsempfang eine „sehr gute Gelegenheit für erste Kontakte“ darstellte, hat Bison schon drei Schwerpunkt-Themen für dieses Jahr ausgemacht, wobei für ihn Standort-Marketing mehr als reine Werbung für die Stadt bedeutet: Bison möchte die Stadt Dormagen positiv positionieren, die Tourist-Info und den Tourismus intensivieren und Gewerbeflächen vermarkten. „Ich möchte Zons und Knechtsteden auch mit Hilfe von Partnern in der Region touristisch noch bekannter machen“, weist er auf erste Ideen hin, sich auch mit überregionalen Tourismus-Vereinigungen noch stärker zu vernetzen.

Pendeln ist für den Wirtschaftsförderer kein Problem

Wohnen wird der mit einer Spanierin verheiratete Familienvater in Bonn, wo seine Kinder eine spanisch-deutsche Schule besuchen. „Bisher war das Pendeln kein großes Problem“, erklärt Bison. Zuvor hatte er in Mechernich im Hochsauerlandkreis die Wirtschaftsförderung geleitet. „Im Rheinland fühle ich mich einfach wohl“, sagt Bison erfreut. Dass ihn die Dormagener „sehr freundlich aufgenommen“ haben, gefällt ihm ebenso gut, wie seine neue Arbeit: „Hier kann ich dazu beitragen, die Wirtschaftsförderung der Stadt inklusive Standort-Marketing neu aufzubauen.“

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