TSV Norf und umliegende Schulen können Kunstrasenplatz nach Renovierung wieder nutzen.

TSV Norf und umliegende Schulen können Kunstrasenplatz nach Renovierung wieder nutzen.
Dirk Gärtner, Reiner Breuer und Hermann-Josef Baaken schossen die ersten Tore auf dem erneuerten Platz.

Dirk Gärtner, Reiner Breuer und Hermann-Josef Baaken schossen die ersten Tore auf dem erneuerten Platz.

Anja Tinter

Dirk Gärtner, Reiner Breuer und Hermann-Josef Baaken schossen die ersten Tore auf dem erneuerten Platz.

Norf. Der offiziell erste Schuss auf dem neuen Platz war dem Bürgermeister vorbehalten. Kurz nach Eröffnung des Kunstrasenplatzes im Von-Waldthausen-Stadion Norf trat eine Promi-Auswahl gegen Spieler des TSV Norf im Elfmeterschießen an. Reiner Breuer verwandelte seinen ersten Versuch ins linke Eck, was die ohnehin schon gute Stimmung des Bürgermeisters noch besser werden ließ.

Kurz zuvor hatte Breuer den Platz mit dem TSV-Vorsitzenden Hermann-Josef Baaken, dem Sportdezernenten Matthias Welpmann und dem Vorsitzenden des Fußball-Kreises Neuss-Grevenbroich, Dirk Gärtner, feierlich seiner Bestimmung übergeben. „Es ist ein Allwetterplatz, der in Rekordzeit entstanden ist“, lobte Breuer. Erst Mitte Dezember war erster Spatenstich für das Projekt. Eben jenen Spaten vom Auftakt überreichte Breuer dem Verein und merkte mit einem Augenzwinkern an: „Als Beispiel, wie schnell in Neuss gebaut werden kann.“

Vier weitere Sportplätze in Neuss müssen noch umgebaut werden

900 000 Euro hat der Umbau des Fußballzentrums in Norf gekostet - der erste von vieren im Stadtgebiet ist damit bereits fertiggestellt. Der Hubert-Schäfer-Sportpark Weissenberg, die Bezirkssportanlage Gnadental und das Jahnstadion sollen noch folgen. Außerdem erhielt das Von-Waldthausen-Stadion noch eine Tartanbahn mit anschließender Weitsprunggrube. „Die Zeit wurde perfekt eingehalten. Jetzt wollen wir das Vertrauen der Verwaltung mit intensiver sportlicher Nutzung zurückgeben. Wir haben den Spagat in den Absprachen mit der Schule geschafft und im Verein für ein Miteinander der Abteilungen gesorgt“, sagte Beelen mit Blick auf die vielfältige Nutzung der Anlage durch den TSV, das Gymnasium Norf und weitere Schulen. Die Kosten für die Laufbahn und die Grube belaufen sich auf weitere rund 90 000 Euro.

Die neue Anlage soll hauptsächlich den Fußballtrainings dienen

Hauptnutzer der Anlage werden aber die Fußballer sein. Gärtner hatte als Einweihungsgeschenk zwei Bälle dabei, denen noch etwas Luft fehlte. „Das ist durchaus symbolisch verstehen. Für den Rest Luft müsst ihr als Verein jetzt sorgen. Fokussiert euch dabei auf die Jugend, sie ist das A und O“, rief der Fußballfunktionär den TSV-Sportlern zu. Darüber hinaus kündigte Gärtner an, dass der Deutsche Fußballbund in Norf einen Stützpunkt errichten könnte. „Es kann ein echtes Zentrum des Sports werden“, sagte er. Zuvor hatte Bürgermeister Breuer bereits angekündigt, dass „es nicht die letzte Investition hierbleiben wird. Es bietet viel Potenzial für den Kreis.“

Vor dem Elfmeterschießen übergab Baaken den verschiedenen am Bau beteiligten Amtsträgern als Dank für die „sehr gute Kooperation“ dann noch Luftbilder von der neuen Anlage. Beim Duell vom Punkt hatte die Prominentenauswahl um Breuer dann zwar recht deutlich das Nachsehen gegen die jungen Kicker des TSV. An so einem schönen Tag für den Verein und alle weiteren Beteiligten blieb das aber natürlich nicht mehr als eine kleine Randnotiz.

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