Auszeichnung für den Mann aus Panama: Eduardo Pedroza ist zum dritten Mal in Folge Jockey-Champion.

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Der letzte Renntag des Jahres, nicht der Saison: Acht Mal starteten die Galopper am Silvestertag.

Der letzte Renntag des Jahres, nicht der Saison: Acht Mal starteten die Galopper am Silvestertag.

Stefan Büntig

Der letzte Renntag des Jahres, nicht der Saison: Acht Mal starteten die Galopper am Silvestertag.

Neuss. Es war kalt, es war nass, dennoch kamen etwa 1500 Zuschauer am Donnerstag zur Rennbahn: Auf die traditionellen Silvesterrennen hatten die Galopperfreunde im vergangenen Jahr wegen der Umbauarbeiten verzichten müssen. Acht Rennen - zwei wurden wegen zu geringer Meldezahlen abgesagt - standen auf dem Programm, die meist mit Favoritensiegen endeten. Ebenso im Mittelpunkt standen allerdings am letzten deutschen Galopp-Renntag des Jahres die Championats-ehrungen, die von Albrecht Woeste, dem Vorsitzenden der Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, übernommen wurden.

Den populärsten Titel sicherte sich zum dritten Mal in Folge Eduardo Pedroza (35). Der Champion aus Panama, der vor der Zwangspause am Hessentor Stammgast auf der Neusser Bahn war und auch Silvester mehrfach - wenn auch diesmal sieglos - am Start war, hat im vergangenen Jahr 96 Rennen gewonnen.

Wie der Jahres-Sieg für Pedroza standen auch die anderen Champions bereits vor diesem letzten Renntag in Neuss fest; bis auf eine Ausnahme. Geehrt wurden Stefanie Hofer als bester Jockey-Lehrling, Marian Falk-Weißmeier als bester männlicher und (in Abwesenheit) Kirsten Schmitt als bester weiblicher Amateurchampion sowie Julian Marinov als erfolgreichster Jockey in Hindernisrennen. Dieter Ulbrich vertrat Axel Kleinkorres, der als Champion der Neusser Trainer ausgezeichnet wurde. Für das Gestüt Schlenderhahn nahm Gestütsmeister Andreas Kunz den Preis für den Besitzer der erfolgreichsten Pferde in Flachrennen entgegen. Uwe Schwinn wurde als bester Besitzertrainer geehrt.

Spannend blieb der Tag an der am 15. November wiedereröffneten Rennbahn bis zum letzten Rennen, da die Entscheidung um das Championat des erfolgreichsten Trainers in den Flachrennen bis zuletzt offen blieb. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Andreas Wöhler und Christian Freiherr von der Recke endete mit einem Unentschieden, sodass das Jahr 2009 zwei Trainer-Champions hervorbrachte.

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