Der Neusser Khawer Klein veranstaltet ein Konzert, um Hilfsprojekte in Indien und Pakistan zu finanzieren.

Neuss. Wenn der Neusser Khawer Klein über sein Heimatland Pakistan spricht, spürt man große Verbundenheit, aber auch eine Menge Wut: „Es tut richtig weh, zu sehen, was jahrzehntelange Korruption und Cliquenwirtschaft aus unserem Land gemacht haben“, sagt der 54-Jährige (Foto).

Klein ist Gründer der Stiftung German Medical Help, die er 2005 nach dem schweren Erdbeben in Pakistan ins Leben rief, um dort schnelle und direkte Hilfe zu leisten. Unermüdlich sammelt er seitdem Spenden und wirbt um Unterstützer für Projekte in Indien und Pakistan.

Die Hilfe reicht von Medikamentenlieferungen bis hin zu der Organisation von Ärzteteams, die vor Ort operieren. So reiste zuletzt der Kieferchirurg Dr. Ali Reza Ghassemi mit Unterstützung der German Medical Help nach Pakistan und Indien, um dort vor allem Kinder mit einer Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte zu behandeln.

Um eine solche Hilfe auch zukünftig gewährleisten zu können, hat Klein am Sonntag um 18 Uhr ein Benefizkonzert im Swissôtel organisiert, bei dem die Besucher neben einer musikalischen Darbietung von Mezzosopranistin Radmila Brovdiy, Pianistin Anna Seropian und Daniel Cueto (Querflöte) auch etwas über die Arbeit von Reza Ghassemi erfahren. Außerdem wird Rupert Neudeck über das Projekt Häuserbau in Pakistan berichten.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

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