Das Geld soll in die Erweiterung des Museums fließen.

Neuss. Die Aktion des Museumsvereins, Spendenzusagen für eine Erweiterung des Clemens-Sels-Museum zwecks Aufnahme einer Jugendstil-Sammlung zu werben, hat Erfolg. Rund 370 000 Euro sind nach Aussage des Vorsitzenden Armin Badort schriftlich zugesichert. „Davon kommen 300 000 Euro von der Wilhelm Werhahn KG“, sagt Badort und zeigt sich insgesamt sehr beeindruckt von der finanzstarken Resonanz: „Über weitere 50 000 Euro gibt es mündliche Zusagen.“

Am 15. April steht das Thema auf der Tagesordnung des Rates

Die Kulturverwaltung wirbt bei öffentlichen Förderern um Unterstützung und legt schriftliche Aussagen etwa der Kulturstiftung der Länder, der Kulturstiftung NRW oder des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) vor, die Förderanträge der Stadt „wohlwollend“ prüfen werden. Gestellt werden können diese erst, wenn der Rat der Stadt einen entsprechenden Beschluss zu Schenkung und Anbau gefasst hat. Am 15. April steht das Thema auf der Tagesordnung. Bis zur Informationsveranstaltung von Bürgermeister Reiner Breuer im Ratssaal zur Schenkung und zum Museumsanbau hatten es Karlhans Pfleiderer und Roland Kehl offengelassen, ob die von ihnen geplante Podiumsdiskussion am Montag, 4. April, tatsächlich stattfindet. Denn Breuer habe mit seiner Aktion die wichtigste Forderung der beiden Initiatoren nach mehr Information durch die Verwaltung schon erfüllt, sagt Pfleiderer.

Zusätzliche Sichtweisen sollen Diskussion bereichern

„Damit danach eine erneute Veranstaltung sinnvoll ist, braucht es zusätzliche Sichtweisen“, erklärt er. Die soll Tayfun Belgin, Direktor des Osthaus-Museum Hagen, in die Diskussion einbringen. Er gehört zu einer Podiumsrunde, die von Christoph Hölters, Beigeordneter für Stadtplanung, Uta Husmeier-Schirlitz, Direktorin des Clemens-Sels-Museum, Armin Badort, Vorsitzender des Museumsvereins, und Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, NRW-Kulturstaatssekretär a. D., komplettiert wird. Beginn der Veranstaltung am Montag im Romaneum ist um 18 Uhr. hbm

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