Justitia
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dpa

Düsseldorf/Neuss. Weil er zwei 13-jährige Jugendliche missbraucht haben soll, muss sich ein 35-jähriger Neusser seit gestern vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten. Über Monate soll er sich an den Jungen, mit denen er befreundet war, in seiner Wohnung, auf einem Parkplatz und im Haus der Pflegeeltern vergangen haben. Dafür soll er seinen Opfern ein Mobiltelefon, Kleidung oder kleinere Geldbeträge gegeben haben. Vor Gericht verweigerte der Angeklagte gestern die Aussage.

Bei der Hausdurchsuchung im Juni hatte die Polizei bei dem 35-Jährigen kinderpornographische Bilder und Video-Dateien sichergestellt. In den Monaten vorher soll er sich regelmäßig mit den beiden 13-Jährigen getroffen haben. Auch im Haus der Pflegeeltern in Menden blieb er – so die Staatsanwaltschaft – mehrfach über Nacht. Erst im Februar war der Neusser per Strafbefehl zu einer Haftstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden, ebenfalls wegen des Besitzes von Kinderpornographie. Da er die Aussage verweigert, müssen die Opfer nun vermutlich als Zeugen gehört werden. si

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