Am Wochenende feiert der Aero-Club Grevenbroich-Neuss sein Flugplatzfest.

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Norbert Diekneite (r.), zuständig für den Segelflug, und Ulrich Schulze, Präsident des Aero-Clubs, freuen sich auf das Fest am Wochenende.

Norbert Diekneite (r.), zuständig für den Segelflug, und Ulrich Schulze, Präsident des Aero-Clubs, freuen sich auf das Fest am Wochenende.

Marc Ingel

Norbert Diekneite (r.), zuständig für den Segelflug, und Ulrich Schulze, Präsident des Aero-Clubs, freuen sich auf das Fest am Wochenende.

Grevenbroich. Nicht alle beherrschen die Kunst des Fliegens so wie Eugen Schaal. Der Paderborner gehört zu den besten Segelkunst-Fliegern der Welt; im Sommer wurde er Fünfter bei der WM im tschechischen Hosin. "Der vergisst schonmal die Physik, bei seinen Flügen würde jeder normale Mensch ohnmächtig", kommentiert Norbert Diekneite vom Bereich Segelflug des Aero-Clubs.

Am Wochenende kommt der passionierte Kunstflieger mit einer "Fox" zum Flugplatzfest des Aero-Clubs, auf der Gustdorfer Höhe.

14 alte, seltene oder besondere Schätzchen samt renommierter Piloten werden dort durch die Lüfte wirbeln: Auf Looping, Rolle und Salto folgt der Aufschwung nach links oder nach rechts, und das Ganze zwischen 1000 und 450 Metern Höhe.

Mike Rottland etwa demonstriert Geschwindigkeit. Seine "Extra 300", hat wie der Name des Flugzeuges verrät, 300 PS. "Die kann sich in einer Sekunde einmal um sich selbst drehen", wie der Club-Präsident Ulrich Schulze verrät. Jürgen Kraus fliegt eine Boeing Stearman, einer der bekanntesten und meistgebauten Doppeldecker der amerikanischen Luftwaffe; mehr als 8500 Maschinen diesen Typs wurden seit 1934 gebaut.

Viele besondere Aktionen warten auf die Besucher

Neben dem Kunstflugprogramm gibt es aber noch vieles mehr zu erleben. Denn wer die Zeit lieber segelnd, "ultraleicht", oder motorisiert über dem Flugplatz verbringen möchte, der steigt in eine der Maschinen, die für Gastflüge bereitstehen. Besonders Mutige können mit dem Gelitschirm einen Tandem-Sprung versuchen.

Für Nicht-Schwindelfreie gibt es die Möglichkeit, im Simulator zu üben. Ein Cockpit mit Steuerknüppel und Bildschirm lässt jedermann den Piloten mimen.

10000 Besucher kamen in den Vergangenen Jahren vor allem um die Flugschau zu sehen, aber auch um die Maschinen zu bewundern oder einfach bei Kuchen und Bratwurst gesellig beisammen zu sein. "Es bleibt trocken, also gehen wir davon aus, dass viele kommen werden", so Schulze.

Das Fest findet am Samstag ab 13 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr statt. Ende ist am Sonntag gegen 18 Uhr. Samstag ab 20 Uhr spielt die Band Stixx.

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