Rapper Maxim Noise brachte das Nachtcafé zum Kochen.

Konfetti und Lichteffekte sorgten an der Neustraße für eine stimmungsvolle Lichtblicke-Show.
Konfetti und Lichteffekte sorgten an der Neustraße für eine stimmungsvolle Lichtblicke-Show.

Konfetti und Lichteffekte sorgten an der Neustraße für eine stimmungsvolle Lichtblicke-Show.

M. Holm

Konfetti und Lichteffekte sorgten an der Neustraße für eine stimmungsvolle Lichtblicke-Show.

Neuss. Lässt sich das Konzept der Lichtblicke-Show auch auf Dormagen übertragen? Um diese Frage beantworten zu können, besuchte Bürgermeister Eric Lierenfeld das Nachtcafé „Basement“ an der Neustraße. Dort erlebte er mit seinem Neusser Amtskollegen Reiner Breuer, der zugleich Schirmherr der elften Auflage dieser Veranstaltung war, eine Gala für den guten Zweck. Am Ende blieben 4000 Euro Reinerlös in der Kasse, mit der nun in Not geratene Familien mit Kindern unterstützt werden können.

Organisator und Moderator Michael Holm führte durch den Abend, der etliche Highlights bot. Fabienne Rothe aus Dormagen, bekannt geworden durch die Fernsehstaffel „Deutschland sucht den Superstar“, trat darin ebenso auf wie Schlagersänger Thorsten Sander, Newcomer-Star Joana Kolibri und nicht zuletzt der frischgebackene Youtube-Preisträger Maxim Noise aus Neuss, der eigentlich Max Jäger heißt.

Mit dem Erlös werden auch einzelne Familien unterstützt

Der Rapper gab zu, durch die Lichtblicke-Show zu seinem neuesten Song „Lichtblick“ inspiriert worden zu sein. Viele weitere Special Guests sorgten mit ihm für eine grandiose Show und ein begeistertes Publikum.

Ein Gewinner der Show im Vorjahr war der Kinder- und Jugendtreff in Weckhoven, der vom Sozialdienst katholischer Frauen als offene Freizeiteinrichtung in Weckhoven betrieben wird. Der Treff bietet neben vielfältigen Freizeitangeboten innerhalb der Einrichtung und warmen Mahlzeiten für die Kinder vor allem auch mit dem „Sommerferienspaß“ eine besondere Attraktion. Die meisten der daran teilnehmenden Kinder kommen aus Familien, die sich aufgrund der finanziellen Situation keine Urlaubsreise leisten können. Ihnen bot der Treff eine spannende Zeit daheim.

Die Organisatoren konnten darüber hinaus in diesem Jahr Familien identifizieren, die eine kleine Finanzspritze gut gebrauchen konnten. Wie zum Beispiel Familie A., die seit Juni 2015 im Rahmen der „Ambulanten Hilfen“ von SKF und Diakonie betreut wird. Frau A. ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern im Alter von fünf und sechs Jahren und nimmt seit zwei Jahren an einem Methadonprogramm teil. Seitdem ist sie nicht rückfällig geworden. Die Schulden, die sie in der Zeit ihrer Sucht angehäuft hat, trägt sie nun in kleinen Raten ab. Mit der Spende von Lichtblicke konnte die Mutter ihren Kindern ein Kinderzimmer einrichten. -nau

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