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Es trafen sich (v.l.) Olaf Beuth, Mark Dietrich, Stefan Hahn, Angelika Quiring-Perl, Dirk Hermes und Frank Stiller.

Es trafen sich (v.l.) Olaf Beuth, Mark Dietrich, Stefan Hahn, Angelika Quiring-Perl, Dirk Hermes und Frank Stiller.

Woitschützke

Es trafen sich (v.l.) Olaf Beuth, Mark Dietrich, Stefan Hahn, Angelika Quiring-Perl, Dirk Hermes und Frank Stiller.

Neuss. Zum 25-jährigen Bestehen der Lehrrettungswache Neuss-Nord haben sich Beigeordneter Stefan Hahn, Marc Dietrich, Geschäftsführer des Kreisverbandes Deutsches Rotes Kreuz, Dirk Hermes, Vertreter für den Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, Frank Stiller von der Stadtverwaltung und Angelika Quiring-Perl, CDU, zu einem Resümee in der Kaarster Straße getroffen. Es konnte durchweg eine positive Bilanz gezogen werden.

„Wir sind keine Konkurrenten, sondern arbeiten miteinander.“

Olaf Beuth, Malteser

Dies liegt vor allem an der Struktur, die es seit 1985 in Neuss gibt: Die Region wurde in drei zuständige Rettungswachen (Nord, Mitte und Süd) aufgeteilt. Früher wären sich diese häufig in die Quere gekommen, erinnern sich die Beteiligten. Heute ist das anders. „Wir sind keine Konkurrenten, sondern arbeiten miteinander“, sagt Olaf Beuth, Dienststellenleiter beim Malteser Hilfsdienst. Die Rettungswache Nord liegt auch für die Region um Kaarst gut. Die Wache versorgt das Gebiet der Nachbarstadt mit. Angelika Quiring-Perl betont: „Mit dem System sind wir gut gefahren.“ Damit spielt sie auf die wirtschaftlichen Faktoren, das gute Zeitmanagement und die hochwertige Ausbildung an. Die Kosten konnten in den vergangenen Jahren konstant gehalten werden, trotz steigender Anforderungen an die Ausbildung und die Ausstattung, berichtet Dirk Hermes von den Johannitern.

Erst 2013 wurde die Wache Nord für 400 000 Euro modernisiert und erweitert. „Früher waren vier Leute auf der Wache, heute sind es zehn“, sagt Hermes. Gestiegen sind auch die Anforderungen an den Nachwuchs. Deshalb wurde deutschlandweit die Ausbildung umstrukturiert. Anstelle einer zweijährigen Ausbildung zum Rettungsassistent wird nun drei Jahre zum Notfallsanitäter ausgebildet. Mit Blick auf den Nachwuchs betont Marc Dietrich, dass zum 25-jährigen Bestehen ein Blick nach vorne geworfen werden sollte. „Das Drei-Wachen-System ist zukunftssicher“, sagt der Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverband.

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