Am 16. März haben Besucher wieder die Qual der Wahl. 21 Institute sind bei der 8. Kulturnacht dabei, 140 Veranstaltungen werden angeboten. 2008 waren es 120.

Neuss. 40.000 Flyer werden verteilt, 400 Plakate hängen in der Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist der Anspruch der Kulturnacht hoch: Die Besucherzahlen sollen sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern. Auf Seiten der Veranstalter hat sich die Auswahl an Angeboten schließlich auch erweitert. Vier Kulturinstitute sind hinzugekommen, die am 16. Mai ihre Pforten öffnen und ein kulturelles Programm präsentieren. 21 Institute sind bei der 8. Kulturnacht dabei, 140 Veranstaltungen werden angeboten. 2008 waren es 120.

Neu dabei sind die Channels-Galerie, die Gutenberg Buchhandlung, die Christuskirche und Food Point. "Alle Institute mussten sich mit einem Kulturprogramm bewerben", erläutert Kulturdezernentin Christiane Zangs das Teilnahmeverfahren. "Die Kulturnacht soll schließlich kein verkaufsoffener Samstag sein", sagt sie. Die Teilnehmer hätten auch in diesem Jahr wieder viel Geld und Zeit investiert, um einen abwechslungsreichen Abend zu gestalten.

Jeder soll das Angebot nutzen können

Charakteristisch an der Kulturnacht ist der freie Eintritt zu jedem Institut. "Jeder soll das gesamte Angebot nutzen können", sagt Zangs. Unabhängig von der persönlichen Finanzlage. Lediglich vereinzelte Veranstaltungen in den Instituten seien kostenpflichtig. Auf ein gemeinsames Motto der Kulturnacht haben die Organisatoren verzichtet. "Jeder Teilnehmer soll sich so darstellen, wie er gerne wahrgenommen werden will", so Zangs Begründung.

Ein Höhepunkt wird in diesem Jahr auch wieder die Kostümversteigerung im Rheinischen Landestheater sein. Aber auch das Wunschkonzert im Kulturkeller, bei dem die Besucher den Ton angeben können, oder der Kinder-Sternenmarsch zum Münsterplatz sind bei Kulturamts-Leiter Harald Müller rot im Terminkalender markiert. Wie jedes Jahr gibt es auch wieder einen Shuttle-Service, der den Besuchern bis 3 Uhr zur Verfügung steht.

Einzig ein Programmpunkt gibt Anlass zum Stirnrunzeln: Als neue Aktion sollen im Rheinischen Schützenmuseum Schießübungen am Laserschwert möglich sein. "Wir werden diesen Punkt noch einmal zur Diskussion stellen - angesichts der jüngsten Ereignisse", so Zangs.

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