Projekt: „NiederrheinRad“ – Der Rhein-Kreis Neuss ist nun Teil des Serviceangebot-Netzes der Niederrhein Tourismus Gesellschaft.

Mit kräftigem Tritt in die Pedale: Die reizvolle Landschaft des Rhein-Kreises lädt zur Erkundung auf dem Fahrrad ein.
Mit kräftigem Tritt in die Pedale: Die reizvolle Landschaft des Rhein-Kreises lädt zur Erkundung auf dem Fahrrad ein.

Mit kräftigem Tritt in die Pedale: Die reizvolle Landschaft des Rhein-Kreises lädt zur Erkundung auf dem Fahrrad ein.

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Mit kräftigem Tritt in die Pedale: Die reizvolle Landschaft des Rhein-Kreises lädt zur Erkundung auf dem Fahrrad ein.

Rhein-Kreis Neuss. Über 1200 Kilometer beschilderte Rad- und Wanderwege erstrecken sich quer durch den Rhein-Kreis Neuss. Ob als landschaftlich reizvolle Verbindungswege von historischen Ortschaften wie Zons zum einigen Kilometer weiter westlich gelegenen Schloss Dyck nach Jüchen. Oder einfach nur für eine Panoramafahrt entlang des Rheinufers. "Und diese Routen wollen natürlich auch alle ordentlich befahren werden", sagt Jürgen Steinmetz, Vertreter des Landrates grinsend.

Aus diesem Grund hat sich der Rhein-Kreis ab sofort einem Projekt der Niederrhein Tourismus Gesellschaft angeschlossen: dem Serviceangebot "NiederrheinRad". Seit 2009 gibt es mittlerweile über 50 Verleih- und Servicestationen entlang des Rheins. Von Brüggen im Westen, Dinslaken im Osten, Emmerich im Norden bis nun zum Rhein-Kreis als südlichste Grenze des Projektes, stehen den Hobbyradlern insgesamt rund 1000 der auffallend apfelgrünen Niederrheinräder zur Verfügung. "Radtouristen oder Gäste, die einfach mal einen Tagesausflug unternehmen möchten, müssen dafür nicht mehr extra ihr Fahrrad in den Urlaubsort mitzubringen", erklärte Rolf Adolphs, Geschäftsführer der Niederrhein Tourismus Gesellschaft.

Für Radtouristen und Hobbyradler wird das Radeln im Rhein-Kreis also künftig eine bequeme Angelegenheit. Mit ein paar Mausklicks über die Homepage im Internet oder direkt an den realen Servicestationen können beliebig viele Räder vorbestellt oder spontan gemietet werden. Start- und Abgabeort sind für die Kunden frei wählbar. Soll die Radtour nur hin und nicht wieder zurück gehen, wird der Rücktransport vom Verleih- und Serviceteam übernommen. Auch bei Pannen muss man lediglich zum Telefonhörer greifen. Für Abhilfe sorgt dann der Pannendienst.

Bislang gibt es den Fahrradverleih in Hotels in Zons und Kaarst

"Die Leihgebühren sind mit neun Euro pro Tag und Fahrrad überschaubar", findet Adolphs. Neben dem Sieben-Gang-Fahrrad sind Gepäcktransfer, Tipps zur Routenplanung und Hinweise auf Sehenswürdigkeiten darin enthalten.

Im Rheinkreis hat neben dem Hotel Schloss Friedestrom in Zons auch das Kaarster Hotel Park Inn diesen Service installiert. "Wir wollten unseren Gästen schon immer einen Fahrradverleih anbieten. Da kam das Angebot gerade recht", berichtet die stellvertretende Hoteldirektorin Kirsten Wolff, die bislang zehn der grünen Räder zum Verleih freigegeben hat. Natürlich kann jeder Interessent den Vermiet-Service in Anspruch nehmen - ob Hotelgast oder nicht.

Um die Fahrräder anbieten zu dürfen, zahlen die beiden Hotels jährlich jeweils 270Euro an die Niederrhein Tourismus Gesellschaft. Das beinhaltet dann auch einen Wartungsdienst während des Winters. "Und mit 30 vermieteten Rädern hat sich das Ganze Projekt dann schon für den jeweiligen Anbieter amortisiert", sagt Rolf Adolphs. Bei den bislang zwei Standorten im Rhein-Kreis soll es bei weitem nicht bleiben. Jürgen Steinmetz: "Wir hoffen, dass sich dem Projekt weitere Interessenten anschließen, damit eine dichtere Vernetzung im Kreis erfolgt. Es müssen schließlich nicht nur Hotels sein."

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