Die wirklichen Überraschungen im Rhein-Kreis sind ausgeblieben - zumindest, wenn man die Ergebnisse mit den Bundeszahlen vergleicht. Hermann Gröhe, der bekennende Neusser im Kanzleramt, hat seinen Wahlkreis mit ähnlich gutem Ergebnis wie vor vier Jahren geholt - und wegen des schlechten Abschneidens von Hubert Eßer (SPD) den Abstand deutlich vergrößern können. Auch im gemischten Wahlkreis 111 hat sich Willy-Wimmer-Nachfolger Ansgar Heveling mit einem klaren Ergebnis positioniert. Generell ist die SPD, ohnehin schon 2005 abgestraft, weiter abgestürzt. Und der Sieger im Kreis heißt wie im Bund FDP. Mit mehr als 19Prozent im Rhein-Kreis hat sie selbst das lange nicht mehr bemühte "Projekt 18" hinter sich gelassen.

So steht der Kreis mit noch klareren Zahlen als der Bund für die künftige Ausrichtung der Politik. Und die heißt Schwarz-Gelb.

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