Am Freitag und Samstag verwandelt sich das Pfarrzentrum St. Antonius in einen „Hexenkessel“ – aufgeführt vom Kirchenchor.

Die „Super Nanny“ führt das Erziehungscamp mit strenger Hand. Hänsel und Gretel sind verblüfft.
Die „Super Nanny“ führt das Erziehungscamp mit strenger Hand. Hänsel und Gretel sind verblüfft.

Die „Super Nanny“ führt das Erziehungscamp mit strenger Hand. Hänsel und Gretel sind verblüfft.

Reinelt

Die „Super Nanny“ führt das Erziehungscamp mit strenger Hand. Hänsel und Gretel sind verblüfft.

Vorst. Bis Mitternacht proben die Chormitglieder derzeit ihr Stück "Hexenkessel". Piraten treten auf, natürlich spielt auch ein Schatz eine Rolle, die "Super Nanny" versucht die Kinder in einem Camp auf der Insel Lummerland zu erziehen. Josef Gammersbach schreibt seit vielen Jahren die Skripte für das Karnevalsmusical des Kirchenchores St.Cäcilia Vorst. Er fasst die Ideen von elf Mitgliedern zu einer schlüssigen Geschichte zusammen.

Der erste von vier Akten beginnt in der Küche der Familie Tetzlaff. Die Eltern Alfred und Else (Rolf Brinkmann und Karin Dittner) haben Probleme mit ihren Kindern Hänsel und Gretel (Mark Daschner und Kathrin Gartmann). Und auf der Insel Lummerland steht das Lebkuchenhaus der Hexe (Christiane Bürger). Sie verzweifelt daran, Hänsel fetter zu bekommen.

Während sich die Story sowohl an Märchen wie an Fernsehsendungen orientiert, reicht die musikalische Bandbreite von Stefan Remmlers "Da da da" über Musicalmelodien und Kirchenliedern bis zur Arie "Nessum dorma".

Regie führt Chorleiter Norbert Fromm, die musikalische Leitung übernimmt Mark Koll. Dank des Karnevalsmusicals alle zwei Jahre gewinnt der Kirchenchor St. Cäcilia regelmäßig neue junge Mitglieder. Um den Nachwuchs, der in so manchem Kirchenchor fehlt, müssen sich die Vorster mit rund 50 Sängerinnen und Sängern nicht sorgen.

"Wir haben nur das typische Problem von Chören, dass wir zu wenig Männer haben", sagt der ehemalige Vorsitzende Klaus Bürger. Vielleicht lässt sich bei der diesjährigen Aufführung wieder der ein oder andere Zuschauer zur aktiven Teilnahme gewinnen. Dass die Musicals ihr Publikum all die Jahre begeistert haben, zeigt der erfolgreiche Kartenvorverkauf.

Mit dem Eintrittsgeld finanziert der Chor die Kosten für die kommenden zwei Jahre. "Bei uns werden keine Mitgliedsbeiträge gezahlt, sagt der Vorsitzende Rolf Brinkmann. Wer nicht auf der Bühne singen und schauspielern möchte, schneidert Kostüme oder bastelt am Bühnenbild. Ebenso kümmert sich jemand bei den Proben um die Verpflegung.

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