Der Fußball-Oberligist spielt morgen auswärts. Die personelle Lage ist angespannt.

Der Fußball-Oberligist spielt morgen auswärts. Die personelle Lage ist angespannt.
Der Japaner Shota Arai (l.) trägt auch in der kommenden Spielzeit das Trikot des SCK.

Der Japaner Shota Arai (l.) trägt auch in der kommenden Spielzeit das Trikot des SCK.

Hubert Wilschrey

Der Japaner Shota Arai (l.) trägt auch in der kommenden Spielzeit das Trikot des SCK.

Kapellen. Drei Spieltage vor Saisonschluss trennen den Fußball-Oberligisten SC Kapellen zwei Punkte vom 14. Tabellenplatz, der zum Klassenerhalt nötig ist. Damit dieser gelingt, müssen also Punkte her. Die nächste Möglichkeit dazu haben die Erft-Kicker morgen beim VfB Hilden (15 Uhr, Stadion an der Hoffeldstraße).

Zu punkten wird für den seit fünf Spielen sieglosen SCK allerdings nicht einfach. Das Hinspiel, noch mit Trainer Toni Molina, ging sang- und klanglos mit 0:3 verloren. Von bislang sieben Vergleichen gewann Hilden insgesamt vier. Daten, die den aktuell für das Team verantwortlichen Coach Oliver Seibert indes nicht interessieren. „Das ist für uns überhaupt kein Thema“, stellt er klar und fügt energisch hinzu: „Kapellen muss mit diesem Kader nicht gegen den Abstieg spielen. Wir spielen in Hilden um unser Leben – so viel Pathos muss schon sein.“

Die Planungen für die neue Saison laufen bereits

Vom Gegner aus Hilden hält Seibert im Übrigen eine ganze Menge. Er hat kürzlich sogar mit seinem Kollegen Marcel Bastians (35) telefoniert, „weil er noch ein junger Trainer ist und dort sehr gute Arbeit leistet. Er hat die Mannschaft auch ohne große Neuzugänge stabilisiert.“ Als Tabellensiebter ist der VfB mit den torgefährlichen Pascal Weber (13 Treffer), Stefan Schaumburg und Jannik Weber (je 11) längst raus aus dem Abstiegskampf.

Erschwert wird das Unterfangen für die Gäste durch ihre personelle Situation: Robert Wilschrey, Marcel Koch und Said Harouz sind angeschlagen, wohl erst nächste Woche in Essen wieder dabei ist Lennart Ingmann. Für Andrej Hildenberg (Innenbanddehnung im Knie) ist die Spielzeit wohl ebenso bereits beendet wie für Jan Bresser und Talha Demir. Dafür hat sich Kani Taher zurückgemeldet, Sven Raddatz könnte sein Comeback feiern. Im Tor steht wie schon beim 2:2 gegen Düsseldorf-West Dennis Esser.

Parallel dazu arbeitet der Vorstand in Verbindung mit dem Coach trotz der prekären Lage schon an der neuen Saison: Aus dem aktuellen Kader haben nach Tim Rubink, Robert Wilschrey, Christopher Möllering und Marco Czempik nun auch Marcel Koch, David Dygacz, Shota Arai, Manou Ioannidis und Can Yücel zugesagt. Auch Kani Taher würde gerne verlängern, allerdings nur dann, wenn Kapellen in der Oberliga bleibt, weil daran sein Stammplatz in der Nationalmannschaft Afghanistans hängt. Definitiv verlassen wird das Team Oguz Ayan.

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