Die beiden Pfarrkirchen sollen ab Sommer mit dem „Martinusweg“ verbunden werden.

Noch baut hier die Firma Interboden: Ab Sommer soll im Alten Dorf eine neue Grünachse entstehen.
Noch baut hier die Firma Interboden: Ab Sommer soll im Alten Dorf eine neue Grünachse entstehen.

Noch baut hier die Firma Interboden: Ab Sommer soll im Alten Dorf eine neue Grünachse entstehen.

Uli Engers

Noch baut hier die Firma Interboden: Ab Sommer soll im Alten Dorf eine neue Grünachse entstehen.

Kaarst. Sie ist ein weiterer Baustein des städtischen Grün-Konzeptes: die neue, geplante Grünachse vom Alten Dorf zur neuen Mitte. Derzeit gleicht die Fläche zwischen der Kaiser-Karl-Straße und der Straße Am Marienheim zwischen Giemesstraße und Am Husemeshof noch einer Baustelle der Firma Interboden, die dort ein neues Wohnquartier errichtet. Zur Jahresmitte soll der Grünzug, ein weiteres Kernstück, verwirklicht werden.

Im Haushalt sind dafür 150 000 Euro vorgesehen. "Es geht hier um eine Fläche von 2600 Quadratmetern", erläutert der Technische Beigeordnete Manfred Meuter. Bereits Ende der 80er Jahre wurde eine grüne Nord-Süd-Achse beschlossen, die seitdem in Abschnitten verwirklicht wird: Stadtpark, Grünzug Kleinsiep, Neugestaltung des Umfeldes von Alt St.Martin.

Im Stadtentwicklungsausschuss haben die Politiker nun über zwei mögliche Varianten entschieden. Sie unterscheiden sich dadurch, dass die eine eher durch städtische Elemente wie Achsen und Alleen geprägt ist, während der andere Entwurf sich durch landschaftstypische Elemente, wie einer fließenden Wegführung und einer lockeren Bepflanzung auszeichnet. "Der Grünbereich wird vor allem durch hochstämmige Einzelbäume und Rasenflächen geprägt. Der Grünzug wird wie der Stadtpark beleuchtet", erläutert Bruno Nelles, Bereichsleiter Stadtentwicklung.

Zudem sind mehrere Kunststelen geplant, die sich thematisch mit den Lebensphasen von St.Martin befassen. Um die Verwirklichung will sich der Verein Martinuskunstweg kümmern, der sich derzeit noch in seiner Gründungsphase befindet und von dem Kunstexperten Helmut Blochwitz beraten wird.

Die Politiker entschieden sich einstimmig für letztere, die "lockere" Variante und lobten den Entwurf des Technischen Rathauses. Renate Fischer (CDU) schlug vor, dass die Verwaltung allein aufgrund der Nähe zum Seniorenheim darauf achte, dass die Wege barrierefrei gestaltet werden. Und Elke Beyer (SPD) regte an, dass die Verwaltung eine Querungshilfe über die Giemesstraße in Höhe des Vincenz-Hauses prüfe.

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