Sozialdemokraten haben Kandidaten für die Wahlkreise aufgestellt.

Anneli Palmen ist die Bürgermeisterkandidatin der SPD.
Anneli Palmen ist die Bürgermeisterkandidatin der SPD.

Anneli Palmen ist die Bürgermeisterkandidatin der SPD.

Anneli Palmen ist die Bürgermeisterkandidatin der SPD.

Kaarst. Die Kandidaten der Kaarster SPD für die 22 Wahlkreise (siehe Kasten) stehen fest. Auch die für die Reserveliste wurden am Dienstagabend gewählt. Einstimmig haben die Mitglieder die Kernaussagen des Wahlprogrammes angenommen. Darin geht es um die Themen Jugend, Bildung, junge Familien, Senioren, Ökologie und Kultur.

"Wir wollen dafür sorgen, dass jedes Kind von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr seine Chance erhält. Langfristig soll es keine Gebühren mehr für Kindertagesstätten, Tagespflege und Offene Ganztagsschule geben.

Wir fordern gut ausgestattete Schulen mit Ganztagsunterricht, freien Mittagstisch und die Einbeziehung ortsansässiger Firmen in die Bildungslandschaft", sagt Anneli Palmen, Bürgermeisterkandidatin der SPD. Zudem wolle sich die Partei für die offene Jugendarbeit in allen Ortsteilen sowie einen Jugendtreff in Vorst einsetzen.

Die SPD will außerdem eine bessere Nahverkehrsanbindung der Ortsteile erreichen und für preiswerten, geförderten, familiengerechten Wohnungsbau sowie für die Gewährung von Familiengründungsdarlehen kämpfen.

"Wir wollen dafür sorgen, dass Senioren in ihrem gewohnten Umfeld weiterhin gut leben können", sagt Palmen. Deshalb wolle die SPD für die Einrichtung eines Familienbüros mit Helfer- und Vermittlungsbörse für Jung und Alt sowie einen Seniorenbeauftragten streiten.

Außerdem will sich die Partei für eine Ehrenamtskarte einsetzen und das bestehende Kulturangebot weiterentwickeln. So soll das Kunststelenkonzept und der "Kunstraum Nordkanal" unterstützt werden.

"Die Eckpunkte werden in den kommenden Monaten von den Wahlkreiskandidaten sicherlich noch weiterentwickelt und an aktuelle Entwicklungen angepasst", erklärt Palmen. Auch mit dem Konjunkturpaket II wollen sich die Sozialdemokraten in den nächsten Wochen beschäftigen.

"Hier hatten wir uns bislang zurückgehalten, da die rechtliche Ausarbeitung des Gesetzes bislang noch nicht völlig klar ist." Es gelte, das Handwerk und den Mittelstand zu stärken und so den Abschwung abzufedern.

Am 2. März wird es eine weitere Mitgliederversammlung geben. Die Vorsitzende des Ortsvereins, Marion Gnörich-Spelter, tritt krankheitsbedingt zurück. Für den Vorsitz kandiert SPD-Ratsmitglied Erwin Popien.

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