ÖPNV: Zwischen Regenrückhaltebecken und Erftstraße sollen 20 Parkplätze entstehen. Die Baukosten tragen Regiobahn und VRR.

Die Skateranlage an der Erftstraße wird dem Bau eines neuen Parkplatzes weichen müssen.
Die Skateranlage an der Erftstraße wird dem Bau eines neuen Parkplatzes weichen müssen.

Die Skateranlage an der Erftstraße wird dem Bau eines neuen Parkplatzes weichen müssen.

Stefan Büntig

Die Skateranlage an der Erftstraße wird dem Bau eines neuen Parkplatzes weichen müssen.

Kaarst. Pendler, die morgens mit der Regiobahn zur Arbeit fahren, finden mit etwas Glück meist einen Parkplatz rund um den Haltepunkt "Kaarst-Mitte/Holzbüttgen". Dafür müssen sie allerdings längere Fußwege oder eine zeitraubende Suche in Kauf nehmen. Das könnte bald der Vergangenheit angehören. Der Park + Ride-Parkplatz an der Regiobahn-Station kommt - soviel scheint sicher. "Die Regiobahn wird die Finanzierung für einen P+R Parkplatz übernehmen", sagt Marcel Winter, Sprecher der Regiobahn.

Die Kosten für den Parkplatz belaufen sich auf 62700 Euro (netto), davon wird der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bis zu 85 Prozent übernehmen. "Den Förderantrag werden wir in nächster Zeit stellen", so Winter. Für die Stadt entstehen damit keine Baukosten, lediglich für den Unterhalt der Anlage wäre die Stadt zuständig.

Die Pläne sehen vor, dass im Bereich zwischen Erftstraße und Regenrückhaltebecken Plätze für 20 Fahrzeuge (darunter ein Behindertenparkplatz) entstehen sollen. Die Zufahrt erfolgt über das Neubaugebiet Heinz-Klever-Straße. Bis zum Bau der Parkplätze will die Stadt auch eine Lösung für die dortige Skater- und Dirt-Bike-Anlage finden. Möglich wären eine Versetzung auf ein neues Areal, noch gibt es dazu keine offiziellen Pläne.

Bereits bei der Inbetriebnahme der Haltestation war eine Parkfläche vorgesehen und planrechtlich gesichert worden. Der erste Vorschlag einer so genannten Parkpalette auf zwei Ebenen wurde aus Kostengründen jedoch verworfen. Daraufhin entstand die jetzige Planung, die bereits 2009 beim VRR zur Förderung angemeldet wurde. Voraussetzung dafür wäre jedoch neben der entsprechenden Antragstellung und den generellen Zuwendungsvoraussetzungen auch die Bereitstellung der Haushaltsmittel. Da der Antrag aber bis zum Jahresende 2009 hätte gestellt werden müssen, konnte die Verwaltung die notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllen. Jetzt ist die Regiobahn am Zug.

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