Ab 1.Januar 2010 können die Gebühren für die Abfallentsorgung sinken. Das ist zumindest das Ziel der Neuausschreibung.

Wer ab Januar 2010 in Kaarst den Müll abholt, steht noch nicht fest. Die Stadt sucht dafür einen Dienstleister. Sie hat den alten Vertrag fristgerecht gekündigt.
Wer ab Januar 2010 in Kaarst den Müll abholt, steht noch nicht fest. Die Stadt sucht dafür einen Dienstleister. Sie hat den alten Vertrag fristgerecht gekündigt.

Wer ab Januar 2010 in Kaarst den Müll abholt, steht noch nicht fest. Die Stadt sucht dafür einen Dienstleister. Sie hat den alten Vertrag fristgerecht gekündigt.

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Wer ab Januar 2010 in Kaarst den Müll abholt, steht noch nicht fest. Die Stadt sucht dafür einen Dienstleister. Sie hat den alten Vertrag fristgerecht gekündigt.

Kaarst. Die Stadt sucht europaweit einen Abfallentsorger. Sie hat den Vertrag mit der bisherigen Abfallentsorgungsfirma Schönmakers fristgerecht zum Jahresende gekündigt. "Natürlich könnte auch der bisherige Dienstleister beauftragt werden. Wir haben aber in anderen Kommunen die Tendenz beobachtet, dass sich durch den Abschluss eines neuen Vertrages Geld sparen lässt. Und damit würden auch die Kaarster sparen", erläutert Georg Schröder, Sprecher der CDU-Fraktion. Sobald eine Firma den Zuschlag bekommt, werden die Gebühren für die Kaarster kalkuliert.

Eine entsprechende Ausschreibung der Leistungen über acht Jahre hat die Verwaltung nun formuliert, die hat der Bau- und Umweltausschuss nun mehrheitlich bei einer Gegenstimme der UWG abgesegnet. Der Rat muss dem noch zustimmen.

Änderungen wird es aber geben: So ist vorgesehen, dass die Mülltonnen mit einer elektronischen Kennung versehen werden. "Ziel ist es aber nicht, dass wir das Müllvolumen erfassen", erläutert Jan Opial, Bereichsleiter Tiefbau und Baubetriebshof. Es gehe darum, dass "verschwundene" , falls sie woanders wieder auftauchen, dem Besitzer wieder zugeordnet werden können. "Wir hatte in der Vergangenheit solche Fälle", erläutert Opial.

Teuer wird es für die Kaarster, die bisher mehrere Biotonnen nutzen. "Denn es ist so, dass wir die braunen Behälter bezuschussen. Das war kein Problem, als nur wenige Haushalte eine solche Tonne hatten", erklärt der Bereichsleiter. Künftig werden für jedes Grundstück 120 oder 240 Liter-Biotonnen zur Verfügung gestellt. "Je angefangenen 240 Litern Restmüllvolumen ist eine weiter 240-Liter-Biotonne möglich. Sollten darüber hinaus braune Müllcontainer gewünscht werden, ist eine Gebühr fällig", sagt der Bereichsleiter.

Die Stadt hatte vorgeschlagen, dass das Mindestrestmüllvolumen pro Person und Woche von 20 Liter auf 15 Liter gesenkt werden sollte. Dem wollten die Ausschussmitglieder allerdings nicht folgen. "Der Durchschnitt je Kaarster liegt derzeit bis 17 bis 18 Litern. Bevor der Müll dann wild, in öffentlichen Behältern oder beim Nachbar entsorgt wird, sollten wir es doch bei den 20 Litern belassen", sagt Schröder. Trotzdem können die Bürger aber beantragen, dass sie mit 15 Litern auskommen wollen.

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