CDU stimmt unter der Bedingung zu, dass es einen Zugang zur Sportanlage gibt.

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Die Parkplatzsituation an der Feuerwache soll verbessert werden.

Die Parkplatzsituation an der Feuerwache soll verbessert werden.

SB

Die Parkplatzsituation an der Feuerwache soll verbessert werden.

Kaarst. Die Feuerwache in Büttgen entspricht nach gut 50 Jahren nicht mehr den aktuellen Anforderungen - so sehen es nicht nur die Feuerwehrleute, sondern auch einige Politiker aus den Reihen der Grünen und der SPD. Die Raumnot behindert die Rettungskräfte in den Umkleidekabinen. Zudem gibt es keine separaten Umkleiden für Frauen.

Ein Neubau der Wache wäre die Ideallösung, doch die Verwaltung verweist auf die leere Stadtkasse. Eine Zwischenlösung soll nun das Verkehrsproblem zumindest vorläufig beheben. "Der Platz reicht nicht aus", konstatierte Büttgens Löschzugführer Frank Matheisen am Mittwochabend noch einmal im Bauausschuss. Das habe in der Vergangenheit mehrfach dazu geführt, dass an- und abfahrende Fahrzeuge der Feuerwehr der 47 ehrenamtlichen Rettungskräfte im Bereich der Einfahrt zur Wache zusammenstießen. Zudem stünden nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Der von der Verwaltung geplante Bau von 31 neuen Parkplätzen neben der Wache wurde vom Hauptausschuss abgesegnet. Die CDU äußerte im Bau- und Umweltausschuss am Mittwoch dennoch Einwände: Die Parkplätze würden den freien Zugang zur Sportanlage des VfR Büttgen behindern, die Sportler müssten dann einen Umweg über die Aldegundisstraße nehmen. Die CDU-Ausschussmitglieder stimmten nur unter der Bedingung zu, dass ein für Fußgänger geeigneter Zugang zum Sportplatz gewährleistet sei.

So werden auf dem Gebiet der Sportanlage auf einer Fläche von 783 Quadratmetern 31 Parkplätze in kostengünstiger Schotterrasenbauweise angelegt und mit einem Zaun versehen, damit Kinder vor dem Verkehr geschützt werden. Die Kosten betragen 68 000 Euro.

Der Parkplatzbau soll außerdem dafür sorgen, dass künftig auf Rangiervorgänge der Einsatzfahrzeuge in der Wagenhalle verzichtet werden kann. So können wichtige Minuten gewonnen werden. Momentan müssen die Wagen dort in zwei Reihen hintereinander geparkt werden.

Frank Matheisen ist skeptisch: "Es gibt für die Ausführung von Verkehrs- und Parkflächen im Bereich von Feuerwehrgerätehäusern genaue Vorschriften, die nach meiner Einschätzung ein Schotterrasen nicht erfüllen kann. Die Unfallgefahr ist zu groß." Bedenklich findet er auch die Tatsache, dass der Zebrastreifen genau zwischen beiden Einfahrten liegen würde: Bei den Planungen wurde die Feuerwehr außen vor gelassen, es habe nur ein ungenaues Gespräch mit dem städtischen Beigeordneten Manfred Meuter gegeben.

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