Durch ein Projekt der IG Büttgen wird der Weg in den Beruf erleichtert.

Durch Praktika und Schnuppertage können Schüler der Gemeinschaftshauptschule Büttgen ihre Fähigkeiten entdecken.
Durch Praktika und Schnuppertage können Schüler der Gemeinschaftshauptschule Büttgen ihre Fähigkeiten entdecken.

Durch Praktika und Schnuppertage können Schüler der Gemeinschaftshauptschule Büttgen ihre Fähigkeiten entdecken.

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Durch Praktika und Schnuppertage können Schüler der Gemeinschaftshauptschule Büttgen ihre Fähigkeiten entdecken.

Kaarst. Die Möglichkeiten sind breit gefächert. Die Schüler können die Arbeitswelt in Autohäusern erleben, aber auch im Einzelhandel oder in Büros. Bereits seit einiger Zeit gibt es an der Gemeinschaftshauptschule Büttgen ein umfassendes Qualifizierungsprogramm.

"Hauptschüler haben es heute nicht einfach, in der Berufswelt Fuß zu fassen", erklärt Rolf Toepel, Sprecher der Interessengemeinschaft Büttgen, die das Projekt unterstützt.

Das Ziel: Durch einen Schnuppertag und ein späteres zweiwöchiges Praktikum sollen Schüler die Chance erhalten, in verschiedenen Betrieben die Abläufe und den Arbeitsalltag kennenzulernen. Toepel: "Das Fernziel wäre natürlich, diese Schüler in den Betrieben entweder vor Ort oder doch zumindest in einer der nahen Großstädte in einem festen Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis unterzubringen."

Neben den Praktika und den Schnuppertagen gibt es auch Besuche von Vertretern verschiedener Berufsgruppen an der Schule. Dabei können bereits ab Klasse 7 berufliche Neigungen herausgefunden werden.

In intensiven Beratungsgesprächen, in denen die Schüler nach ihren Eindrücken gefragt werden, können individuelle Förderprogramme zusammengestellt oder auch Risiken von vorne herein ausgeschlossen werden.

Neben der fachlichen Qualifikation kommt es vor allem darauf an, den möglichen Lehrherrn durch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Engagement und angemessene Umgangsformen zu überzeugen. In zwei jeweils dreiwöchigen Berufspraktika in den Klassen 9 und 10 können sich die Schüler dann in ihren potenziellen Ausbildungsbetrieben beweisen.

Toepel: "Erst vor kurzem haben sich Vertreter von Schulen, der Agentur für Arbeit und der Stadt Kaarst mit Vertretern der Interessengemeinschaft Büderich zusammengesetzt, um insbesondere Jugendliche durch Leistungsanreize wie etwa Vorverträge zu motivieren, die gesteckten Ziele zu erreichen."

Durch dieses umfassende Qualifikationsprogramm wurde die Gemeinschaftshauptschule Büttgen bereits mit dem Siegel "Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule" ausgezeichnet.

Toepel ist sicher, dass durch dieses Programm tatsächlich verstärkt Hauptschülern der Sprung in die Berufswelt gelingt: "Gerade in Handel und Handwerk haben sich bereits viele Jugendliche bewährt und auch anfänglich vielleicht skeptische Lehrherrn durch besondere Leistungen und Kreativität überrascht."

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