Beim Kaarster Maimarkt war für jeden Geschmack etwas dabei.

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Am Wochenende bummelten viele Kaarster über den Maimarkt. Die Käsespezialitäten aus Holland kamen bei den Besuchern gut an.

Am Wochenende bummelten viele Kaarster über den Maimarkt. Die Käsespezialitäten aus Holland kamen bei den Besuchern gut an.

Uli Engers

Am Wochenende bummelten viele Kaarster über den Maimarkt. Die Käsespezialitäten aus Holland kamen bei den Besuchern gut an.

Kaarst. Nach einem sonnigen Samstag stimmte der Sonntag zunächst regnerisch auf den Maimarkt in der Stadtmitte ein. Doch gegen Mittag klarte es auf. Schließlich wollten die ansässigen Händler zum verkaufsoffenen Sonntag ebenso viele Kunden empfangen wie die Autohändler bei "Kaarst Autal" vor dem Rathaus und die Aussteller der Messe "Rund ums Haus" in der Rathausgalerie.

Der Maimarkt bot den gewohnten Querschnitt an Standbetreibern, die ihre Schwerpunkte auf den Frühling legten. Kleine Blumengestecke für Wohnung oder Balkon gehörten ebenso zum Angebot wie Buddha-Figuren, Fabelwesen und Edelstahlvögel für den Garten. Kunsthandwerker schnitzten Holzdekorationen direkt vor Ort zurecht. Ein Besteckkünstler zeigte, wie aus Löffel, Gabel und Messer Armspangen, Ohrringe und Mobilees gemacht werden. Und auch für den Gaumen gab es viel zu entdecken: Neben Würstchen und Crêpes gab es wieder den Stand mit Käsespezialitäten aus Holland.

Kinder hatten beim Backen mit Quarkteig ihren Spaß

Bei Bäckermeister Thomas Puppe durften Kinder selbst mitarbeiten. Aus Quarkteig gestalteten sie Gesichter, Igel oder Krokodile. Nach 20 Minuten im Ofen nahmen die Jungen und Mädchen ihre Backwaren stolz mit nach Hause oder verspeisten sie auf der Stelle. Genascht wurde schon vorher. "Der Teig ist lecker", sagte die zehnjährige Ronja. Nachdem Thomas Puppe ihr zeigte, wie mit einer Schere beim Igel die Stachel modelliert werden, versuchte sich das Mädchen an einer Blume ganz alleine. Das Rezept für den Teig, versprach Puppe, könnte sich die Mutter gerne später abholen, damit auch zu Hause fleißig gebacken werden kann.

Gestern öffneten die Händler vorsichtig die Dächer ihrer Cabrios. Sieben Autohäuser mit elf Fabrikaten beteiligten sich an der Autoschau "Kaarst Autal". Wer sich für die Neuwagen interessierte, rechnete nicht mehr mit der Abwrackprämie. "Das Interesse dafür lässt nach. Wer abwracken wollte, hat es inzwischen gemacht", sagt Peter Wellen. Außerdem seien die Kunden nicht mehr so sparsam. "Vorher wollten sie das Auto so billig wie möglich haben, auf Extras wurde verzichtet", sagte Gerd Kalitzky. "Inzwischen wünschen sich die Kunden wieder Klimaanlagen und Sonderausstattungen."

Seit mehr als zehn Jahren präsentieren sich Dienstleister rund ums Haus in der Rathausgalerie. Nach einem ruhigen Samstag konnten sich die Aussteller über einen Zuspruch am Sonntag freuen. "Wichtig ist, dass wir gemeinsam mit den Handwerkern hier auftreten, mit denen wir auch sonst zusammenarbeiten", sagte Landschaftsgärtner Rolf Larbalette. So präsentierten sich Handwerker aller Gewerke, vom Verleger für Parkettboden bis zum Dachdecker. Aber auch Makler und Anwälte boten ihre Dienste an.

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