Bei der St. Sebastianus- Bruderschaft wurde kräftig gefeiert. Eine Schlägerei gab’s auch.

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Sorgten für Beifall auf den Straßen: Die Schützen auf dem Vorbeimarsch am Sonntagvormittag.

Sorgten für Beifall auf den Straßen: Die Schützen auf dem Vorbeimarsch am Sonntagvormittag.

Stefan Reinelt

Sorgten für Beifall auf den Straßen: Die Schützen auf dem Vorbeimarsch am Sonntagvormittag.

Kaarst. Obwohl der Tanzkäfig aus dem vergangenen Jahr fehlte, herrschte am Samstagabend im Holzbüttger Schützenzelt tolle Stimmung. Allerdings kochten kurz vor Schluss die Gemüter einiger weniger Gäste über, und etwa 15 Personen lieferten sich auf dem Kirmesplatz eine Prügelei.

Am Sonntagvormittag galt das Interesse dann den Menschen, die sich durch ihren Einsatz für die Bruderschaft ausgezeichnet hatten - allen voran Edelknabenkönig Malte Asbeck. Bei seiner Krönung erfuhren die Zuhörer, dass der Neunjährige Borussia Mönchengladbach-Fan ist, später Masseur werden will und Mitglied der "Tanzmäuse" der Ersten Kaarster Narrengarde Blau-Gold ist.

Die Nachwuchstänzerinnen zeigten zu Ehren ihres männlichen Mitglieds eine kleine Einlage. Die Edelknaben Sebastian Schmitz, Yannick Tillmann und Benedikt Schubert erhielten ihren ersten persönlichen Orden für fünfjährige Mitgliedschaft im Edelknabencorps.

"Die meisten Kinder sind nach fünf Jahren bereits zu alt für die Edelknaben. Die drei Jungs haben sogar noch zwei bis drei Jahre vor sich, was die Ehrung so besonders macht", sagte Schützensprecher Thomas Tillmann, stolzer Vater von Yannick.

Der 85-Jährige Karl-Heinz Pannenbecker wurde für 70 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Heinz Kauffmann, Willi Frehn und Bruno Heister wurden für 60-jährige Zugehörigkeit mit Urkunden und Orden bedacht. Für Bruno Heister gab es von Schützenkönig Robert Schalley einen besonders herzlichen Glückwunsch, schließlich ist er sein Schwiegervater und über die Schützenfesttage Gastgeber des Königspaars.

Jungschützenkönig Stephan Bücker musste bei seiner Krönung am Sonntagabend auf einen Minister an seiner Seite verzichten. Christian von Werden ist seit dem 1. Juli bei der Bundeswehr und bekam für die Schützenfesttage keinen Urlaub.

Er musste bereits zu seiner Einheit an den Bodensee fahren. Eine weitaus längere Reise hat Thomas Holzapfel auf sich genommen. Der Jungkönig von 2003 kam aus Australien zurück, um mit seinen Freunden vom Grenadierzug "Oh Äktschen" zu feiern.

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