Stadtplanung: Wirtschaftsförderer Güsgen wünscht sich städtebauliche Aufwertung des Geländes.

Die Kult-Kneipe „Im Krug“ ist seit Monaten geschlossen. Nach dem Abriss soll man hier parken können.
Die Kult-Kneipe „Im Krug“ ist seit Monaten geschlossen. Nach dem Abriss soll man hier parken können.

Die Kult-Kneipe „Im Krug“ ist seit Monaten geschlossen. Nach dem Abriss soll man hier parken können.

Stefan Büntig

Die Kult-Kneipe „Im Krug“ ist seit Monaten geschlossen. Nach dem Abriss soll man hier parken können.

Kaarst. Noch steht das Gebäude der früheren Traditionsgaststätte Im Krug. Doch sein Abriss ist besiegelt: "Wann es dazu kommt, ist allerdings noch nicht klar", sagt Dieter Güsgen von der Wirtschaftsförderung Kaarst. Aufgrund der schwierigen Haushaltssituation könne es erst in einem halben Jahr so weit sein.

Wenn das Haus abgerissen ist, sollen auf dem jüngst von der Stadt erworbenen Gelände zunächst Parkplätze entstehen: "Das ist nur vorübergehend, daher werden wir dort wohl Schotter aufschütten, statt in ein Pflaster zu investieren", so Güsgen. Ein Parkplatz böte sich an, da der Bahnhof in unmittelbarer Nähe ist. Ob die Nutzung kostenpflichtig wird, sei noch nicht entschieden.

Auch, was langfristig mit der Fläche passiert, ist noch offen: "Das ist ein sehr prominenter Standort, ein stark frequentierter Knotenpunkt, den wir gerne städtebaulich aufwerten wollen", sagt Güsgen. Er könne sich dort beispielsweise Wohnhäuser oder Einzelhandel vorstellen: "Aber das muss natürlich gemeinsam und vor allem in der Politik entschieden werden."

Langfristig bezieht Güsgen auch die Autoverwertung neben der ehemaligen Kult-Kneipe in seine Überlegungen ein: "Da gibt es aber noch keine konkreten Planungen. Man müsste auch erst einmal sehen, ob das Grundstück vorbelastet ist. Gespräche hat es noch nicht gegeben." Denn im Moment stünde kein Geld für den Kauf dieses Grundstücks zur Verfügung.

Schon der Kauf der 1000 Quadratmeter großen Fläche, auf der die Gaststätte steht, war bei den Grünen aufgrund der aktuellen Haushaltslage auf Kritik gestoßen. Der öffentlich diskutierte Betrag von 485000 Euro sei jedoch falsch, sagte Güsgen: "Das sind vertrauliche Informationen." Der tatsächliche Betrag sei geringer.

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