Haustiere: An der Wiese in Vorst hat sich noch nichts getan. Für die andere Fläche werden Alternativen gesucht.

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Rita Baer wartet auf die eingezäunte Hundewiese, damit sich ihr Tibet-Terrier Figo endlich austoben kann. Doch bis jetzt hat sich auf dem Grundstück in Vorst zwischen Friedhof und Lebenshilfe noch nichts getan.

Rita Baer wartet auf die eingezäunte Hundewiese, damit sich ihr Tibet-Terrier Figo endlich austoben kann. Doch bis jetzt hat sich auf dem Grundstück in Vorst zwischen Friedhof und Lebenshilfe noch nichts getan.

Stefan Büntig

Rita Baer wartet auf die eingezäunte Hundewiese, damit sich ihr Tibet-Terrier Figo endlich austoben kann. Doch bis jetzt hat sich auf dem Grundstück in Vorst zwischen Friedhof und Lebenshilfe noch nichts getan.

Kaarst. Am Waldrand hinter der Sperberstraße in Kaarst liegt eine kleine Wiese: uneben, mit Kraterlöchern darin. Im August vergangenen Jahres wurde beschlossen, dass hier eine Wiese für Hunde eingerichtet werden soll, auf der sich die Vierbeiner austoben können. Denn im gesamten Stadtgebiet gilt ansonsten Leinenpflicht.

Passiert ist seit dem Beschluss allerdings noch nichts - so lassen die meisten Besitzer ihre Hunde überall frei herumlaufen. Es wird auf der Wiese auch nicht mehr viel passieren: Denn Ende September hatte die SPD beantragt, eine andere statt dieser Fläche zu nehmen, da sie sich im Nachhinein doch als ungeeignet herausgestellt habe, weil sie sehr klein sei und auch gern von Kindern zum Spielen genutzt werde.

Ein alternativer Platz ist nicht leicht zu finden

Viele Hundebesitzer, die ihre Haustiere in dem angrenzenden Waldstück Gassi führen, sehen das ähnlich: "Diese Wiese würde ich nicht nutzen", sagt Hartmut Kalla aus Holzbüttgen. "Da sind viele Hundehaufen, da geht man doch lieber in den Wald", findet auch Adolf Wolber. Und Giesela Müller sagt: "Ich kenne die Wiese nicht, würde mit meinem Hund aber nur dort hingehen, wenn sie groß genug ist."

Es muss also ein alternativer Platz her, doch der ist nicht so leicht zu finden: "Ich habe inzwischen schon über 60 Flächen geprüft", sagt Stefan Eickels, stellvertretender Leiter des Bereichs Ordnungsangelegenheiten. Er ist dabei, Vorschläge für den Bau- und Umweltausschuss (BUNA) am Mittwoch, 3.Februar, vorzubereiten: "Dann wird entschieden, wie es mit den Hundewiesen weitergeht."

An der zweiten, ebenfalls im September festgelegten Fläche soll aber festgehalten werden: Diese Hundewiese könnte in Vorst auf einem Grundstück zwischen Friedhof und dem Haus der Lebenshilfe entstehen. Sie soll mit einem Wildzaun abgetrennt werden, eine Dog-Station und einen Papierkorb bekommen.

Geschehen ist aber auch hier noch nichts: "Die Aufträge sind schon vergeben, aber wegen des Frosts konnten wir bisher noch nicht mit der Arbeit beginnen", sagt Stadtsprecherin Sigrid Hecker.

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