Museum: Die Mitglieder des Fördervereins haben Norbert Kallen und Wolfgang Wietzker gewählt.

Neuer Vorstandsvorsitz: Vorsitzender Norbert Kallen und dessen Stellvertreter Wolfgang Wietzker (r.).
Neuer Vorstandsvorsitz: Vorsitzender Norbert Kallen und dessen Stellvertreter Wolfgang Wietzker (r.).

Neuer Vorstandsvorsitz: Vorsitzender Norbert Kallen und dessen Stellvertreter Wolfgang Wietzker (r.).

Uli Engers

Neuer Vorstandsvorsitz: Vorsitzender Norbert Kallen und dessen Stellvertreter Wolfgang Wietzker (r.).

Kaarst. Der Museumsförderverein des Tuppenhofs hat ein neues Führungsduo. Die Mitglieder haben Norbert Kallen zum Vorsitzenden und Wolfgang Wietzker zu dessen Stellvertreter gewählt. Der bisherige Vorsitzende Rolf Rottländer war, wie berichtet, Anfang des Jahres nach vier Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten, bleibt dem Verein aber weiterhin verbunden. So wird in diesem Jahr wieder die Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule fortgeführt. Zu sehen ist ab dem 8. Mai die Opera buffo in einem Akt "Eine Reise nach Reims" von Gioacchino Rossini.

Der 300 Jahre alte Vierkanthof bekommt neuen Anstrich

"Als Kulturpolitiker bin ich bisher wohl nicht bekannt", sagt Kallen. Er fühle sich aber schon seit Jahren, vor allem auch als Nachbar, dem historischen Vierkanthof verbunden. "Hinzu kommt, dass ich mein politisches Amt als Fraktionsvorsitzender in Kaarst aufgebe", sagt Kallen. Der Geschäftsführer der Caritas im Rhein-Kreis sieht sich im Förderverein eher als Moderator und Organisator. "Ohne das Ehrenamt würde der Tuppenhof nicht funktionieren. Jeder bringt seine Fähigkeit ein.

Und meine ist, ehrenamtliche Mitarbeiter zu motivieren", sagt der 55-Jährige. Ebenfalls aus Vorst stammt Wolfgang Wietzker, stellvertretender Vorsitzender. Der Historiker hat den wertvollen Bücherbestand inventarisiert. Der Verein werde vor allem aus der Dorfgemeinschaft heraus getragen, hat aufgrund von Wegzügen zehn Mitglieder weniger (rund 90). "Mit Hauptamtlern wäre der Betrieb nicht finanzierbar. Das Ehrenamt muss genauso gepflegt werden wie der Hof selbst", sagt Kallen und wirbt um neue Mitglieder.

Dem Verein geht es finanziell gut: "Wir konnten erstmals wieder Rücklagen für Reparaturen und Ausbau bilden", sagt Geschäftsführer Jürgen Rau. Damit die Anlage, die in diesem Jahr 300 Jahre besteht, vom Rottes besser wahrgenommen wird, wird die Front gestrichen. Das Scheunengiebel erhält einen weißen Anstrich, die Holzbalken werden geölt. Das Wohnhaus wird um die Darstellung der Hausgeschichte erweitert.

 

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