Der Rotarier Club schenkt der Stadt eine Skulptur. Die Statue von Elmar Hillebrand stellt St. Martin ganz anders als sonst dar.

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So könnte es im nächsten Sommer aussehen: die neue Stele mit der Bronze-Statue (Attrappe) von Bildhauer Elmar Hillebrand (rechts daneben) im Alten Dorf. Die Laterne soll dann versetzt werden.

So könnte es im nächsten Sommer aussehen: die neue Stele mit der Bronze-Statue (Attrappe) von Bildhauer Elmar Hillebrand (rechts daneben) im Alten Dorf. Die Laterne soll dann versetzt werden.

So könnte es im nächsten Sommer aussehen: die neue Stele mit der Bronze-Statue (Attrappe) von Bildhauer Elmar Hillebrand (rechts daneben) im Alten Dorf. Die Laterne soll dann versetzt werden.

Kaarst. Sein Schaffen ist vielfältig: Die Hauptaltare im Kölner oder Osnabrücker Dom sind von Bildhauer Elmar Hillebrand gestaltet. Der 82-Jährige hat auch in Neuss so manches Kunstwerk geschaffen: den Brunnen am Neusser Markt, die Kardinal-Frings-Statue oder das Schützenportal am Münster, um nur einige Beispiele zu nennen.

Über den früheren Oberpfarrer des Münsters, Dieter Schelauske, war der Kontakt zu dem Bildhauer daher schnell hergestellt. Denn der Rotary Club Kaarst-Korschenbroich möchte der Stadt eine Bronze-Statue des Künstlers aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens schenken. Sie zeigt St. Martin und Bettler.

Gewöhnlich wird die Szene so dargestellt, dass der Heilige hoch zu Ross sitzt. Die Hillebrand-Skulptur aber zeigt beide auf Augenhöhe, wie Martin den Bettler mit seinem Mantel wärmt.

"Ich bin von der Darstellung der menschlichen Nähe beeindruckt. St. Martin umarmt den Bettler. Er befindet sich auf einer Ebene und nimmt den anderen Menschen ernst, seine Bedürftigkeit wahr", erläutert Schelauske die Skulptur.

Und sie spiegelt zugleich die Philosophie der Rotarier wider: "Humanitäre Dienste zu leisten, ohne sich dabei selbst in den Vordergrund zu stellen", erläutert Josef Hornfeck vom Rotary Club Kaarst-Korschenbroich.

Ein Ort für die Skulptur ist bereits gefunden: Sie soll auf einer Stele an der Kaiser-Karl-Straße im Alten Dorf aufgestellt werden. Damit wird das Stelenkonzept fortgeführt und hat seinen Anfang im Alten Dorf.

"Die Stele ist damit auch ein Beitrag zu Belebung des Platzes", freut sich Hornfeck. Um das Projekt zu realisieren, haben die Rotarier eigens einen Kunstförderverein gegründet. Im Juli 2010 soll dann mit einem großen Fest das 25-jährige Bestehen gefeiert und die Skulptur offiziell der Stadt übergeben werden.

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