Rassegeflügelzüchter aus Büttgen zeigen ihre Hühner und Enten.

Züchter Peter Klother präsentiert einem kleinen Besucher ein Lachshuhn.
Züchter Peter Klother präsentiert einem kleinen Besucher ein Lachshuhn.

Züchter Peter Klother präsentiert einem kleinen Besucher ein Lachshuhn.

Stefan Reinelt

Züchter Peter Klother präsentiert einem kleinen Besucher ein Lachshuhn.

Kaarst. Was die Hobby-Rassegeflügelzüchter leisten, zeigte jetzt wieder die Schau des Rassegeflügelzuchtvereins Büttgen im Georg-Büchner-Gymnasiums. Barnevelder, Wyandotten, Chabos, Bielefelder, chinesische Laufenten oder Lachshühner sind Rassen, die Mitglieder des Vereins in ihren Gärten aufziehen. Zu Beginn der Ausstellung vergaben Preisrichter die Auszeichnungen im Schulnotensystem bis "sehr gut", aber auch mit Steigerungen von "vorzüglich" über "hervorragend" bis zum Ehrenpreis. Die besten wurden mit einer Rose am Käfig gekennzeichnet.

Für Rothals- und Kaisergänse wurde ein kleines Freigehege mit Teich aufgebaut. Dort hätte Andreas Schneiders seine Lauf-enten auch sorglos laufen lassen können. "Aber seit die Schau begonnen hat, sind sie scheu. Heute Morgen hätte man sie noch auf den Arm nehmen können", sagte der 19-Jährige. Doch am ersten Tag der Geflügelschau wenden die Enten ihren Zuschauern nur den Schweif zu.

Andreas Schneiders züchtet, seit er acht Jahre alt ist. Sein Entschluss für Laufenten war einfach: "Hühner haben alle. Außerdem finde ich Enten putziger und ihr Quaken angenehmer als das Gackern", so der Schüler. Häufig bekomme er Anfragen von Kleingärtnern, die seine Enten als Schneckensucher einsetzen wollen. Durch ihren langen Hals und die gestreckte Haltung haben sie da den besten Überblick.

Obwohl die Tiere in Käfigen ausgestellt wurden, durften Kinder sie auch streicheln. Peter Klother zeigte ihnen, wie weich das Federkleid seiner Lachshühner ist. Die Besonderheit seiner Hühner sind das Federkleid und die fünf Zehen. "Die helle Innenfarbe mit dem cremefarbenen Saum sieht aus wie frisch geschnittener Lachs. Und die fünf Zehen waren schon im römischen Reich ein Zeichen für besonders fleischhaltige Tiere", erklärte Klother.

Bei freiem Eintritt sowie mit Getränken, Suppe und Kuchen in der Cafeteria lohnte sich die Geflügelschau für einen kleinen Familienausflug. Ein Quiz unterhielt die Kinder, die der Verein noch stärker für die Geflügelschau begeistern möchte - etwa mit einem Malwettbewerb in den Schulen, dessen Bilder dann auf der Schau ausgestellt werden.

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