Am 28. März sammeln Vereine, Schüler und Schützen Müll – 60 Tonnen sind geplant.

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Baubetriebshofleiter Heinz Kiefer, Franz Geers (St. Eustachius Schützenbruderschaft) und Peter Becker (St. Sebastianus Schützenbruderschaft) sind am Drei-Besen-Tag auch im Einsatz gegen den Dreck.

Baubetriebshofleiter Heinz Kiefer, Franz Geers (St. Eustachius Schützenbruderschaft) und Peter Becker (St. Sebastianus Schützenbruderschaft) sind am Drei-Besen-Tag auch im Einsatz gegen den Dreck.

Uli Engers

Baubetriebshofleiter Heinz Kiefer, Franz Geers (St. Eustachius Schützenbruderschaft) und Peter Becker (St. Sebastianus Schützenbruderschaft) sind am Drei-Besen-Tag auch im Einsatz gegen den Dreck.

Kaarst. Die Schüler der Kaarster Schulen legen bereits am kommenden Freitag los und sammeln mit ihren Lehrern Müll aus den Büschen und Grünanlagen in Kaarst. Einen Tag später, am 28. März, ziehen dann die Schützen und die Vereine am eigentlichen Drei-Besen-Tag nach.

"Aber ich bin sicher, dass dann auch wieder viele Schüler mit ihren Eltern dabei sind", sagt Bürgermeister Franz-Josef Moormann. "Überhaupt ist es fantastisch, dass die ursprünglich von drei Schützenvereinen ins Leben gerufene Aktion inzwischen in der ganzen Bevölkerung eine solche Aufmerksamkeit findet."

"Für uns Schützen ist das gelebte Heimatliebe, wir zeigen, dass wir weitaus mehr können, als nur vier Tage in Uniformen rumzurennen und zu trinken", sagt Peter Becker von der St. Sebastianus Schützenbruderschaft. Er gilt als Urheber der Stadt-Putzaktion, die am nächsten Wochenende ihre zehnte Auflage feiert.

"Das Engagement der Schützen kann man nur loben. Der Drei-Besen-Tag gehört zu den wichtigsten Terminen für eine saubere Stadt", sagt Heinz Kiefer, Leiter des Baubetriebshofs. Im vergangenen Jahr wurden fast 60 Tonnen Müll gesammelt. "Das war Rekord, aber den wollen wir in diesem Jahr brechen", sagt Becker.

Hoffen auf weitere Vereine, die mitmachen

Die Sammelpunkte für die Teilnehmer sind in Kaarst, Büttgen, Driesch und Holzbüttgen (siehe Info-Kasten). Hier bekommt jeder Teilnehmer Handschuhe und Müllsäcke. "Wir freuen uns, wenn weitere Vereine und Nachbarschaften helfen", sagt Moormann. Freiwillige können sich an den Treffpunkten melden.

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