Beim großen Nachbarschaftsfest wurden auch die Geschenke des Chemparks an die Stadt Dormagen präsentiert.

Beim großen Nachbarschaftsfest wurden auch die Geschenke des Chemparks an die Stadt Dormagen präsentiert.
Lars Friedrich und Erik Lierenfeld auf einer der Bänke.

Lars Friedrich und Erik Lierenfeld auf einer der Bänke.

Das Historische Rathaus wird jetzt beleuchtet.

Sechs neue Bänke stehen nun vor dem Historischen Rathaus. Die Enthüllung erfolgte tänzerisch und teils in interessanten Kostümen.

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Lars Friedrich und Erik Lierenfeld auf einer der Bänke.

Dormagen. Beim stimmungsvollen Nachbarschaftsfest wurde am Freitag das Geheimnis um die Geschenke des Chemparks an die Stadt Dormagen gelüftet: Zum Jubiläum „100 Jahre Werk am Rhein“ gab es – schwungvoll präsentiert vom lebenden Buchsbaum und Darstellern des Bewegungstheaters „Mobilé“ – eine neue „Möblierung“ des Paul-Wierich-Platzes mit sechs Bänken. Um kurz nach 22 Uhr brannte ein Mini-Feuerwerk die „100 Jahre“-Schrift auf dem Rathausbalkon ab – der Startschuss für eine von nun an ständige Beleuchtung des Historischen Rathauses, der Bäume und des Pavillons, der nun Edelstahl-Pflanzkästen hat. „So schön war unser Historisches Rathaus in seiner 107-jährigen Geschichte noch nie“, lobte Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Betonung der Verbindung von Stadt und Chempark

In seiner Dankesrede ging er auf die besondere Beziehung der Stadt und des Chemparks – „schon eine feste ,chemische Verbindung’“ – ein: „Seit 100 Jahren sind wir in Dormagen sozusagen eine ‚Schicksalsgemeinschaft‘. Gemeinsam mit dem Chempark ist Dormagen gewachsen – und man muss deutlich feststellen: Ohne die Werksgründung 1917 hätten wir es wahrscheinlich nicht zur Stadt gebracht“, so Lierenfeld.

Auch Chempark-Leiter Lars Friedrich, dessen beide Vorgänger Walter Leidinger und Ernst Grigat ebenfalls mitfeierten, erklärte, dass dieses Jubiläum ein ganzes Jahr lang gefeiert werden soll. „Die Nähe und Verbundenheit zu den Menschen wollen wir auch im Jubiläumsjahr mit vielen Kooperationen mit unterschiedlichen Akteuren der Bürgerschaft unterstreichen“, so Friedrich. Die enge Verbindung zwischen dem Chempark und den Menschen ziehe sich wie ein roter Faden durch „unsere gemeinsame erfolgreiche Historie“, wies Lars Friedrich darauf hin, „dass es sich nicht nur lohnt, in Dormagen zu arbeiten, sondern auch zu leben.“ Er lobte das „gute, vertrauensvolle Verhältnis: Denn Ihre Akzeptanz, liebe Nachbarn, für unser Tun ist Voraussetzung für neue Investitionen und somit die ständige Weiterentwicklung des Standortes – Hand in Hand mit der Stadt Dormagen.“

Auch Currenta-Arbeitsdirektor Alexander Wagner betonte: „Die starke Verbindung zwischen Stadt, Unternehmen und Gesellschaft ist es, was diese Stadt auszeichnet.“ Vor dem Historischen Rathaus, an dem nun ein neues Schild an Paul Wierich, den Vater des Chempark-Bürgerdialogs-Leiters, Jobst Wierich, erinnert, wurden sechs Sitzgelegenheiten und drei Abfallbehälter aufgestellt, außerdem Hecken, Sträucher, Kletterpflanzen und ein Baum gepflanzt. Lierenfeld appellierte, auf diese Geschenke gut acht zu geben. Mit viel Musik – einem Flashmob mit dem Bayer Männerchor, der Marchingband „Dicke Luft“, dem Jugendchor St. Michael, dem Chor Da Capo, dem Duo Tina van Wickeren und Elli Erl, den Samba-Trommlern von Alegria Axé und abschließend der Band Bajaasch – schenkte der Chempark den Dormagenern ein schönes Nachbarschaftsfest.

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