Die Deutsche Herzstiftung veranstaltet das Seminar im Rahmen einer bundesweiten Aufklärungskampagne.

Ein Mediziner überwacht während einer Operation am offenen Herzen die Herz-Lungen-Maschine. Bei dem Eingriff wird eine künstliche Herzklappe implantiert.
Ein Mediziner überwacht während einer Operation am offenen Herzen die Herz-Lungen-Maschine. Bei dem Eingriff wird eine künstliche Herzklappe implantiert.

Ein Mediziner überwacht während einer Operation am offenen Herzen die Herz-Lungen-Maschine. Bei dem Eingriff wird eine künstliche Herzklappe implantiert.

Ein Mediziner überwacht während einer Operation am offenen Herzen die Herz-Lungen-Maschine. Bei dem Eingriff wird eine künstliche Herzklappe implantiert.

Dormagen. Immer mehr Menschen haben im Alter einen Herzklappenfehler. Der Grund: Die Lebenserwartung steigt, und die Fehlfunktion tritt dadurch verstärkt auf. Auf diese gesundheitliche Gefahr macht die Deutsche Herzstiftung mit einem Herzseminar am Mittwoch von 17.30 bis 20 Uhr in der Kulturhalle an der Langemarkstraße1-3 aufmerksam.

Auch Klappenoperationen und Gerinnungshemmung sind dann ein Thema. Alle Interessierten sind zu dieser eintrittsfreien Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinz Hilgers eingeladen.

Die Herzstiftung hat für ihr Seminar Experten gewinnen können. Die Leitung übernimmt Professor Dr. Michael Haude, Chefarzt der Medizinischen KlinikI am Lukaskrankenhaus. Über die Entstehung von Herzklappenerkrankungen wird Oberarzt Dr. Gerhard Wilke-Heeren vom Kreiskrankenhaus Dormagen informieren.

Die Möglichkeiten der Herzchirurgie stellt Professor Dr.Peter Feindt vom Uniklinikum Düsseldorf vor, während Dr.Carstel Stoepel vom Lukaskrankenhaus unter anderem über medikamentöse Behandlungen berichtet. Zum Abschluss gibt der Kardiologe Dr. Rainer Budde wichtige Hinweise, was beim Leben nach einer Herzklappenoperation zu beachten ist. Die Besucher haben nach den Vorträgen die Gelegenheit zu Fragen.

Die Deutsche Herzstiftung veranstaltet das Seminar im Rahmen einer bundesweiten Aufklärungskampagne. Wurden 1997 in Deutschland noch 13482 Patienten wegen einer erkrankten Herzklappe operiert, so waren es zehn Jahre später bereits 21160. Besonders oft sind dabei verengte Aortenklappen bei älteren Menschen herzchirurgisch zu versorgen.

Die Medizin hat auf dem Gebiet der Wiederherstellung von Herzklappen und des Herzklappenersatzes inzwischen große Fortschritte gemacht. Neue Möglichkeiten der Behandlung von Herzklappenerkrankungen, wie der Ersatz von Herzklappen mit Hilfe von Kathetertechnik, werden erprobt.

Ganz neu ist die Wende in der Endokarditis-Prophylaxe, die vielen Patienten mit Herzklappenerkrankungen die Einnahme von Antibiotika erspart. Auch darauf will die Deutsche Herzstiftung hinweisen.

Nähere Informationen gibt es im Internet. Bei dem Seminar liegt zudem Informationsmaterial aus.

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