Gregor Steins lief jahrelang für SW Neuss auf. Seit vier Jahren lebt und spielt er in Hamburg.
Gregor Steins lief jahrelang für SW Neuss auf. Seit vier Jahren lebt und spielt er in Hamburg.

Gregor Steins lief jahrelang für SW Neuss auf. Seit vier Jahren lebt und spielt er in Hamburg.

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Gregor Steins lief jahrelang für SW Neuss auf. Seit vier Jahren lebt und spielt er in Hamburg.

Neuss. Das ist mal eine gute Nachricht für den HTC SW Neuss: Bei seinem Gastspiel heute im Jahnstadion muss Hockey-Zweitligist Klipper THC Hamburg auf seinen Abwehrchef Gregor Steins verzichten. Der 30-Jährige hat die Vorbereitung auf die Saison mehr oder weniger verpasst. „Und ohne Training aufzulaufen wäre nicht fair meinen Teamkollegen gegenüber, aber auch nicht gut für meinen Rücken“, sagt er. Schade nur, dass Steins jetzt gar nicht an den Rhein kommt, denn auf ihren „Capitano“ hatten sich die Neusser schon gefreut. Das Comeback an alter Wirkungsstätte hätte natürlich auch Gregor Steins gereizt, „auch, wenn es schon ein bisschen merkwürdig gewesen wäre, als Gegner ins Jahnstadion zurückzukehren – das war mein zweites Zuhause, seit ich vier bin. Der HTC ist und bleibt mein Heimatclub.“

Sein Lebensmittelpunkt ist seit gut vier Jahren Hamburg. Hier schaffte er nach dem Studium der Betriebswirtschaft in Aachen und einem halben Jahr in Shanghai vor etwas mehr als einem Jahr seinen beruflichen Einstieg. Sportlich hat er seit der Rückrunde 2015 bei Klipper angedockt. Ganz gleich, was die Zukunft auch bringen mag, Neuss bleibt für Gregor Steins immer ein Thema. Hier leben seine Eltern, hier hat er immer noch Freunde. Das Neusser Bürger-Schützenfest war ein Pflichttermin für ihn. Und auch eine komplette Rückkehr an den Ort, „wo die Erft den Rhein begrüßt“, sei nicht ganz ausgeschlossen: „Ja, irgendwann vielleicht.“ sit

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