Anwohner der Knechtstedener Straße und der Straße Am Hagedorn wünschen sich verkehrsberuhigende Maßnahmen und andere Schilder.

Das Sackgassen-Schild (r.) an der Weilerstraße ist leicht zu übersehen, bemängeln die Anwohner.
Das Sackgassen-Schild (r.) an der Weilerstraße ist leicht zu übersehen, bemängeln die Anwohner.

Das Sackgassen-Schild (r.) an der Weilerstraße ist leicht zu übersehen, bemängeln die Anwohner.

Anja Tinter

Das Sackgassen-Schild (r.) an der Weilerstraße ist leicht zu übersehen, bemängeln die Anwohner.

Dormagen. Die „Einbahnstraße auf Probe“ auf der Weilerstraße hat sich für die Anwohner bewährt, bringt jedoch den Bewohnern der „Umleitungsstrecke“ über Heinrich-Meising-Straße, Am Hagedorn und Knechtstedener Straße eine Mehrbelastung. Das wollen die dortigen Anwohner abgemildert haben. Erreicht werden könnte das mit einer besseren Beschilderung des Einfahrtsverbots an der Weilerstraße/Ecke Heinrich-Meising-Straße sowie durch verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich Am Hagedorn und Knechtstedener Straße. Das sind die Anregungen des Workshops „Verkehrssituation in Horrem“, zu der die „Initiative Horrem“ die Anwohner eingeladen hatte.

Zu der Versammlung kamen 40 Teilnehmer

Mehr als anderthalb Stunden diskutierten die 40 Teilnehmer engagiert und konstruktiv über die neue Verkehrsführung im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprojektes „Soziale Stadt Horrem“ und die Folgen. „Das Ziel bleibt, die Durchgangsverkehrsströme von Nicht-Horremern herauszuhalten“, erklärte Manfred Klein, Sprecher der „Initiative Horrem“, zu Beginn. Er wies darauf hin, dass die jetzige Situation nicht perfekt sei, aber nachgebessert werden könne.

Verkehrsplaner Peter Tümmers von den Technischen Betrieben sowie Ordnungsamtsleiter Fredo Schröder und Mitarbeiterin Katrin Engels erläuterten die Möglichkeiten, den Verkehrsfluss besser zu steuern und die Sicherheit des Schulweges weiter zu gewährleisten. „Die sicherste Straßenüberquerung bleibt die Ampel vor der Schule“, so Tümmers.

Von den 4550 Autos am Tag, die die enge Weilerstraße als Abkürzung nutzten, konnte durch die Einrichtung der Einbahnstraße rund die Hälfte an Verkehr abgehalten werden. Dafür nutzen nun 4300 statt 3650 Autos pro Tag die Knechtstedener Straße. „Da müssen wir das Rasen verhindern, was nicht nur mit Schildern oder Markierungen geht“, wies Tümmers auf Möglichkeiten der Begrünung mit Bäumen oder der Abpollerung eines Straßenteils mit kleinen Mittelinseln oder Gehwegerweiterungen gehen könnte. „Diese Ideen nehmen wir auf und prüfen sie“, erklärte er. Auch über Stellflächen wie die beiden Kurzparkplätze am Zebrastreifen könne diskutiert werden.

Bei einer Bürgerversammlung am 14. November ab 18 Uhr im Bürgerhaus zum Projekt „Soziale Stadt Horrem“ wird es auch um die Verkehrssituation gehen, die sich nach dem Bau des nördlichen Kreisverkehrs ab 2017 weiter entspannen soll, so Tümmers: „Dann werden die Bewohner des nördlichen Am Hagedorn sofort darüber abgeleitet und nutzen gar nicht mehr die Weiler- und die Heinrich-Meising-Straße.“

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