In seiner Laudatio erklärte Heinz-Günther Hüsch Patt zum „Verteidiger der Stadt im Geiste Hermanns von Hessen“

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Der frühere Landrat Dieter Patt (2.v.r.) wird von Karl Werner, Ernst Freistühler, Anna Maria Holt und Heinz-Günther Hüsch (v.l.) ausgezeichnet.

Der frühere Landrat Dieter Patt (2.v.r.) wird von Karl Werner, Ernst Freistühler, Anna Maria Holt und Heinz-Günther Hüsch (v.l.) ausgezeichnet.

Georg Salzburg

Der frühere Landrat Dieter Patt (2.v.r.) wird von Karl Werner, Ernst Freistühler, Anna Maria Holt und Heinz-Günther Hüsch (v.l.) ausgezeichnet.

Neuss. Mit ihrer höchsten Auszeichnung ehrten die Neusser Heimatfreunde am Wochenende den früheren Landrat Dieter Patt im Clemens-Sels-Museum. Die Überreichung der Statuette von Hermann von Hessen erinnert an den Verteidiger von Neuss, der die Stadt 1474/75 gegen die Truppen Karls des Kühnen, des Herzogs von Burgund, hielt.

Heinz-Günther Hüsch, Ehrenvorsitzender der Heimatfreunde, verwies als Laudator auf die Bedeutung des Namensgebers: Als Verteidiger rettete er die Stadt vor dem mächtigsten Kriegsherrn seiner Zeit, als späterer Landesherr habe er den Wohlstand der Stadt und ihrer Bürger gemehrt, als Bischof den Klerus wie die Kirche an ihre vergessenen Pflichten erinnert und so das geistige Leben in der Stadt erneuert.

Dieter Patt sei nun "Verteidiger der Stadt im Geiste Hermanns von Hessen" zu nennen, erklärte Heinz-Günther Hüsch. Heute schützten die Bürger ihre Stadt nicht mehr auf den Wällen, sondern durch soziale Gesinnung und mit wachem Geist, sagte er mit Hinweis auf den Geehrten:

Ihn zeichneten seine Kreativität, seine Ideen und seine geistige Schaffenskraft aus. Politiker, Sportler, Künstler, Förderer des Kulturraums Hombroich wie - letztlich erfolgloser - Verteidiger der Kreisfreiheit und daraufhin höchster Vertreter eben dieses Kreises: Patt habe "für Neuss, für Stadt und Landschaft gewirkt." Der früherer Landrat ist der 15.Träger des Preises.

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