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MIT-Chef Klaus Goder (l.) übergab Ulrich Gross die Urkunde.

MIT-Chef Klaus Goder (l.) übergab Ulrich Gross die Urkunde.

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MIT-Chef Klaus Goder (l.) übergab Ulrich Gross die Urkunde.

Neuss. Die Neuss Düsseldorfer Häfen (NDH) schreiben seit ihrer Fusion 2003 eine Erfolgsgeschichte. Der Hafen schüttete seither nach eigenen Angaben mehr als 30 Millionen Euro an seine Gesellschafter aus. Den Erfolg spüren auch die Mitarbeiter auf ihrem Konto. Das Geschäftsführer-Duo Ulrich Gross (63) und Rainer Schäfer (61), von Anbeginn dabei, führten im Hafen-Unternehmen die Gewinnbeteiligung ein. Daran erinnerte jetzt Klaus Goder in seiner Laudatio: „Diese besondere Fähigkeit, Ermessensspielräume zu nutzen und zum Wohle der Mitarbeiter und des Unternehmens tätig zu sein, zeichnet Ulrich Gross aus.“

Rund 90 Gästen erhoben sich in der Hafenbrasserie

Klaus Goder, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Neuss, skizzierte so den Neusser Hafendirektor, der jetzt als erste Persönlichkeit überhaupt von der MIT Neuss den Ehrentitel „Unternehmer des Jahres“ verliehen bekam. In Zeiten, in denen in der Gesellschaft – und in großen Unternehmen – „Wertschätzung, Anerkennung und Umgang auf Augenhöhe“ verloren gehe und die Entscheidungsfähigkeit abnehme, sagte Preisträger Gross in seiner Erwiderung, spiele der Mittelstand erfolgreich seine Vorteile aus: „Mit dieser Akzeptanz der schnellen Entscheidung sind wir flexibler, schneller und effektiver als manch anderes Unternehmen.“ Die meisten Ausbildungs- und Arbeitsplätze würden, so Gross, von mittelständischen Unternehmen geschaffen, die „in Summe den höchsten Steueranteil in dieser Republik“ zahlten.

Rund 90 Gästen erhoben sich in der Hafenbrasserie „Bohai“ von ihren Sitzen, um Ulrich Gross stehend zu feiern, darunter Weggefährten und Freunde, aber auch viele Vertreter aus der Politik. CDU, Bündnisgrüne und die FDP waren vertreten. Ulrich Gross genoss sichtlich den Beifall. Verständlich, denn lange hatte er um eine Vertragsverlängerung zittern müssen. Nun ist klar, dass er noch bis April 2018 bleibt.

Dann ist er 64 Jahre alt. Der „kühle Hanseat“ aus Hamburg, der sich im Rheinland wohlfühlt, wird nach seiner aktiven Dienstzeit zumindest tageweise in Neuss zu sehen sein: „Mir wird nicht langweilig. Ich habe Pläne und spannende Angebote.“

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