Im bundesweiten Wettbewerb befinden sich nur noch 17 Schulen.

Im bundesweiten Wettbewerb befinden sich nur noch 17 Schulen.
Das Gymnasium Norf zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Das zeigt zum Beispiel das Bild der Arbeitsgruppe „Fair-Trade“ mit Gästen aus einem Armenviertel von Nairobi.

Das Gymnasium Norf zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Das zeigt zum Beispiel das Bild der Arbeitsgruppe „Fair-Trade“ mit Gästen aus einem Armenviertel von Nairobi.

Schule

Das Gymnasium Norf zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Das zeigt zum Beispiel das Bild der Arbeitsgruppe „Fair-Trade“ mit Gästen aus einem Armenviertel von Nairobi.

Norf. Das Gymnasium Norf macht derzeit Schlagzeilen. Kurz vor Weihnachten hatte Schulleiter Stefan Kremer die Nachricht in der Post, dass seine Schule als eine der ersten in Neuss als „Fair-Trade-School“ anerkannt wird. Zuvor allerdings hatte sein Institut schon den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ und – als erstes Neusser Gymnasium mit Inklusionsklasse – den Elisabethpreis der „Initiative gemeinsam leben und lernen“ (Igll)) erhalten. Im Februar kann Kremer auf der Messe Didakta in Köln die Auszeichnung „mintfreundliche Schule“ abholen, mit der die Anstrengungen der Norfer bei den naturwissenschaftlichen Fächern gewürdigt werden. Die Breite, die diese Ehrungen erkennen lassen, setzt sich in anderen schulischen Angeboten fort und hat jetzt die Jury überzeugt, die über die Vergabe des Deutschen Schulpreises zu befinden hat.

Schulwissenschaftler und Praktiker besuchen den Unterricht

Gestern wurde bekannt, dass das Gymnasium Norf zu den 17 letzten Schulen im höchstdotierten Wettbewerb für Schulen in Deutschland gehört. Am 24. und 25. Februar kommt ein Team von Praktikern und Schulwissenschaftlern an die Eichenallee, um den Unterricht zu besuchen, mit Schülern, Eltern und Lehrern aber auch Kooperationspartnern – vom TSV Norf im Sport bis zum Chemieunternehmen Henkel zu sprechen. Kremer sieht seine Schule, die mit 1230 Kindern die größte im Stadtgebiet ist, als Schule im Wettbewerb, die sich auch durch die Teilnahme am Deutschen Schulpreis selbstvergewissern und ihre Arbeit reflektieren will, um – so Kremer – sich spiralförmig zu verbessern. „Wir wollen im doppelten Sinne eine ausgezeichnete Schule sein“, sagte Kremer.

Ob das Gymnasium Norf in den Augen der Robert-Bosch- und der Heidehof-Stiftung, die hinter dem Wettbewerb stehen, sogar die beste Schule Deutschlands ist, entscheidet sich am 8. Juni in Berlin. Vorausgesetzt, der Jury-Besuch endet mit dem Ergebnis, dass das Gymnasium Norf als eine von maximal 15 Schulen bundesweit für die Preisverleihung nominiert wird.

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