GWG will ihren Sitz im Frühjahr in die ehemalige Bankfiliale verlegen.

Im Inneren ist das Gebäude eine Baustelle.
Im Inneren ist das Gebäude eine Baustelle.

Im Inneren ist das Gebäude eine Baustelle.

GWG-Vorstand Ulrich Brombach im künftigen Gastronomiebereich der ehemaligen Commerzbank-Filiale.

Ingel, Bild 1 von 2

Im Inneren ist das Gebäude eine Baustelle.

Neuss. Das alte Gebäude der Commerzbank am Markt ist innen eine einzige große Baustelle. „Wir haben das Haus kernsaniert, zurzeit werden die Rohbauinstallationen erstellt. In den vergangenen Tagen ist mit dem Trockenbau und dem Abhängen der Decken begonnen worden. Auch der Aufzugsschacht ist bereits ausgehoben“, berichtet Ulrich Brombach.

Der Vorstand der Gemeinnützigen Wohnungs-Genossenschaft Neuss hat großes Interesse daran, dass die Arbeiten zügig voranschreiten, denn die GWG will ihren Verwaltungssitz mit 30 Mitarbeitern möglichst zügig von der Neusser Weye in das 2009 angekaufte, 1000 Quadratmeter große Gebäude verlegen. Auf einen exakten Fertigstellungstermin will sich Brombach jedoch nicht festlegen, „aber wir peilen das Frühjahr an. Vielleicht etwas früher, wenn alles ohne größere Komplikationen abläuft“.

Was mit dem alten Verwaltungssitz im Neusser Norden passiert – Abriss und Neubau eines Wohnkomplexes oder Weitervermietung – sei noch vollkommen offen.

Es mache keinen Sinn, den Umzug übers Knie zu brechen. „Wir können nicht hexen, das soll etwas Vernünftiges und Barrierefreies werden, das hoffentlich auch die nächsten 100 Jahre hält“, sagt der GWG-Vorstand. „Da steht kaum noch eine Mauer an ihrem ursprünglichen Platz. An diesem Wochenende wird außerdem noch ein Treppenhaus entfernt. Wir müssen Geduld haben.“

Gastronomie zieht ins Erdgeschoss ein

Dennoch sei denkbar, dass die Gastronomie im Erdgeschoss bereits etwas früher in das neue Gebäude einziehen kann. „Wir stellen nur den fertigen Baukörper inklusive Technik zur Verfügung, der Innenausbau muss in Eigenregie vorgenommen werden“, sagt Brombach.

Die rund 200 Quadratmeter große Gastronomie am Markt übernimmt Kerstin Rapp-Schwan, die in Düsseldorf bereits drei Café-Restaurants in Derendorf, der Altstadt und im Stilwerk in Kö-Nähe betreibt. Die Konzept-Küche bietet eine breite Auswahl zwischen Gut Bürgerlich („Oma Käthes Lieblingsküche“), einer umfangreichen Frühstückskarte, einem Mittags-Buffet sowie Burger- und Salat-Spezialitäten. In Neuss ist auch eine großzügige Außenterrasse geplant.

Betriebswirtin Kerstin Rapp-Schwan steht mit ihrem Team schon in den Startlöchern. „Wir hätten auch gerne einen genauen Termin, weil wir mit den Planungen schon weit fortgeschritten sind, und auch kurzfristig einstellen müssen“, sagt die Geschäftsfrau, die die Zusammenarbeit mit der GWG lobt: „Das funktioniert alles sehr freundschaftlich, es macht wirklich viel Spaß.“

Ihrem in Düsseldorf praktizierten Konzept werde sie treu bleiben und „standort-orientiert nachjustieren, wenn wir uns eingelebt haben. Wir sind keine feste Systemgastronomie, aber dennoch verlässt man sich natürlich zunächst auf das, wovon man weiß, dass es funktioniert. Da bin ich eher konservativ“, sagt Rapp-Schwan.

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