Meerbuscher bemängeln die Kommunikationspolitik der Feuerwehr. Die Ursache für das Feuer im Barbaraviertel ist weiter unklar.

Meerbuscher bemängeln die Kommunikationspolitik der Feuerwehr. Die Ursache für das Feuer im Barbaraviertel ist weiter unklar.
So sah der Einsatzort aus der Luft aus. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht, eine Brandwache kontrolliert das Gelände aber weiter.

So sah der Einsatzort aus der Luft aus. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht, eine Brandwache kontrolliert das Gelände aber weiter.

Feuerwehr

So sah der Einsatzort aus der Luft aus. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht, eine Brandwache kontrolliert das Gelände aber weiter.

Neuss. Noch bis gestern Mittag war die Neusser Feuerwehr im Einsatz, um auf dem Gelände eines Entsorgungsdienstes im Barbaraviertel Glutreste abzulöschen. Am Samstagabend war laut Polizeiangaben im Außenbereich eine größere Menge von Abfall in Brand geraten. Wie dieser sich entzünden konnte, ist weiterhin unklar.

„Wir sind dran, aber es gibt noch keine neuen Erkenntnisse über die Ursache. Aufgrund der großen Brandfläche stellen sich die Ermittlungen schwierig dar“, sagte Polizeisprecherin Daniela Dässel gestern auf Nachfrage. Menschen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

Der Feuerwehr-Leiter widerspricht den Vorwürfen

Insbesondere aus Meerbusch sind derweil kritische Stimmen über die angeblich fehlerhafte Kommunikation von Polizei und Feuerwehr zu hören. Nach Angaben von Ratsherr Christian Staudinger-Napp (Die Aktive) sei der Rauch insbesondere in den Stadtteilen Büderich und Strümp in die Räume von verschiedenen Wohnungen und Häusern gezogen. Wie der Neusser Feuerwehr-Leiter Joachim Elblinger mitteilt, seien jedoch kurz nach dem Brand Messungen an der Bockholtstraße, Gladbacher Straße und an der Xantener Straße vorgenommen worden – deren Ergebnisse seien nicht besorgniserregend gewesen. Lediglich ein Fahrradweg in der Nähe der Einsatzstelle wurde vorsorglich temporär gesperrt.

Einsatzstelle nach rund 24 Stunden übergeben

„Wir informieren die Bürger ja nicht darüber, dass alles in Ordnung ist“, sagt Elblinger, der darauf aufmerksam macht, dass Anwohner im Ernstfall auch über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter oder auch über das Radio über eventuelle Gefahren in Kenntnis gesetzt werden können.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde die Einsatzstelle am Sonntag gegen 20 Uhr, also nach einem rund 24-stündigen Einsatz, an einen Verantwortlichen des Eigentümers übergeben. Weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich. Seit gestern Mittag überwacht eine Brandwache das Gelände weiter, um ein erneutes Entzünden zu verhindern.

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