Die Stadt will das Brachgelände kaufen und den Parkplatz am Bahnhof erweitern. Das 1,5 Hektar große Areal verkommt immer mehr, eine effektive Vermarktung durch die BEG wird immer unwahrscheinlicher.

Der Parkplatz am Bahnhof hat zurzeit 186 Stellplätze, die Stadt will die Fläche um 39 Plätze erweitern.
Der Parkplatz am Bahnhof hat zurzeit 186 Stellplätze, die Stadt will die Fläche um 39 Plätze erweitern.

Der Parkplatz am Bahnhof hat zurzeit 186 Stellplätze, die Stadt will die Fläche um 39 Plätze erweitern.

Uli Engers

Der Parkplatz am Bahnhof hat zurzeit 186 Stellplätze, die Stadt will die Fläche um 39 Plätze erweitern.

Grevenbroich. Seit Jahren versucht die Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft (BEG), die Brachflächen an der Merkatorstraße für Gewerbeansiedlungen zu verkaufen. Allerdings mit wenig Erfolg. Das 1,5 Hektar große Areal verkommt immer mehr, eine effektive Vermarktung durch die BEG wird immer unwahrscheinlicher.

In der Stadtverwaltung gibt es daher seit längerem Überlegungen, die Brachfläche zu kaufen und selbst zu vermarkten. "Sobald der Haushalt in den nächsten Wochen veröffentlicht wird, kann die Stadt die Flächen an der Ostseite der Merkatorstraße kaufen", sagt Stadtsprecher Nobert Häke. Darauf habe sich der Stadtrat jüngst geeinigt.

39 neue Stellplätze sollen auf dem Parkplatz am Bahnhof entstehen

Dann soll auch der Park & Ride-Parkplatz, der bereits im Besitz der Stadt ist, um 39 Stellplätze erweitert werden, um die Parkplatzsituation im Viertel zu verbessern. Das Land habe dafür bereits Mittel zugesagt.

Auf dem Gelände des neuen Finanzamtes, das Ende 2010 fertiggestellt werden soll, würden zudem weitere Parkplätze entstehen, die nach Behördenschluss auch öffentlich genutzt werden könnten, sagt Häke. Auf dem Gelände des Finanzamtes plant der Bau und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) die Errichtung von 140Stellplätzen.

Angesichts der Tatsache, dass in das neue Gebäude zukünftig rund 250 Mitarbeiter einziehen sollen, sehen einige Anwohner aber keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung der Parksituation.

Für die Stadt ist die Parksituation allerdings noch das kleinere Problem. Denn der jetzige Zustand rund um die Merkatorstraße ist für Gewerbetreibende nicht gerade anziehend. "Durch den Bau des Finanzamtes wird das Viertel aufgewertet.

Eine Ansiedlung von Gewerbe wird dann wahrscheinlicher", glaubt Häke. Laut Bebauungsplan sei im Süden allerdings auch Wohnbebauung möglich. Im Norden allerdings sei eine gewerbliche Bebauung vorgesehen.

Wie die Fläche gegenüber des Finanzamtes, die zurzeit noch im Besitz der BEG ist, bebaut werden könnte, wenn die Stadt das Gelände kauft, ist noch nicht klar.

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