Die 33. Alpenrallye machte Zwischenstopp im Montanushof. Doch von den erwarteten 23 Fahrzeugen kamen nur sechs.

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Der Mercedes war eines der teuersten Fahrzeuge der Alpenrallye: Der Preis wird auf rund 220 000 Euro geschätzt.

Der Mercedes war eines der teuersten Fahrzeuge der Alpenrallye: Der Preis wird auf rund 220 000 Euro geschätzt.

Uli Engers

Der Mercedes war eines der teuersten Fahrzeuge der Alpenrallye: Der Preis wird auf rund 220 000 Euro geschätzt.

Grevenbroich. Etwas ratlos stand Grevenbroichs Bürgermeister Axel Prümm auf dem oberen Parkdeck des Montanushofs. Gegen 14.45 Uhr waren gerade mal drei Mercedes-Oldtimer am Meldepunkt eingetroffen. "Ich würde ihnen gerne mehr zeigen und erklären, aber ich weiß auch nicht, wo die bleiben", sagte Prümm, der an der Rallye auch selbst in einem Mercedes teilnahm. Tatsächlich waren am frühen Samstagvormittag 45 Fahrer und Beifahrer der Alpenrallye losgefahren. Gegen 14 Uhr sollten alle Fahrzeuge auf dem Parkdeck zum Zwischenstopp eintreffen.

"Wir hatten in diesen drei Tagen mit allerlei Pannen zu kämpfen", erklärte Prümm. So seien bei einem Fahrzeug abgefahrene Bremsklötze festgestellt worden, erst nach der Reparatur konnte das Fahrzeug wieder teilnehmen. "In drei Tagen haben wir mehr als 400 Kilometer in den alten Schätzchen zurückgelegt."

Prümm berichtete von einem Besuch des Tagebaus und einer Fahrt über die Startbahn der Airbase in Geilenkirchen. Nachdem auf dem Parkdeck noch eine Weile erfolglos gewartet wurde, mussten die wenigen Teilnehmer noch eine Zwischenprüfung absolvieren. Neben Spaß-Golf stand Laser-Schießen auf dem Programm. Die Fahrer sollten jeweils ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.

Nach mehr als 90 Minuten trafen dann noch drei weitere Fahrzeuge ein. Mit-Organisator Ernst Jüntgen, Gewinner der Oldtimer-Rallye Monte Carlo 2008, nahm das sehr gelassen: "Diese alten Fahrzeuge entwickeln gelegentlich eine Eigendynamik und wollen nicht immer so, wie es der Pilot möchte."

Nach rund zwei Stunden machten sich die Fahrer wieder auf den Heimweg. Die meisten hatten es nicht sehr weit, kamen doch fast alle aus der näheren Umgebung.

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