Im Sommer soll die Mensa von Pascal-Gymnasium und Realschule fertig gestellt sein.

Bürgermeisterin Ursula Kwasny, Schulausschussvorsitzende Irmintrud Berger sowie die Schulleiter Wolfgang Theyssen (Realschule) und Manfred Schauf (Pascal-Gymnasium) versenken den Grundstein (v.li.).
Bürgermeisterin Ursula Kwasny, Schulausschussvorsitzende Irmintrud Berger sowie die Schulleiter Wolfgang Theyssen (Realschule) und Manfred Schauf (Pascal-Gymnasium) versenken den Grundstein (v.li.).

Bürgermeisterin Ursula Kwasny, Schulausschussvorsitzende Irmintrud Berger sowie die Schulleiter Wolfgang Theyssen (Realschule) und Manfred Schauf (Pascal-Gymnasium) versenken den Grundstein (v.li.).

Stefan Büntig

Bürgermeisterin Ursula Kwasny, Schulausschussvorsitzende Irmintrud Berger sowie die Schulleiter Wolfgang Theyssen (Realschule) und Manfred Schauf (Pascal-Gymnasium) versenken den Grundstein (v.li.).

Grevenbroich. Als am Donnerstag endlich der Grundstein für die künftige Mensa von Pascal-Gymnasium und Realschule Bergheimer Straße niedergelegt werden konnte, war die Freude groß: Denn es war ein holpriger Weg bis dahin.

Zuerst hatte es Verzögerungen in der Vergabe und in der Planung gegeben. Unter anderem musste geklärt werden, dass das Baugelände frei von alten Bomben war.

So konnte erst kurz vor Weihnachten mit den Arbeiten begonnen werden, "und dann kam auch noch das strenge Winterwetter hinzu, was die Sache noch einmal um zweieinhalb Wochen verzögerte", so Architekt Bernd Sokolowski.

Mensa kostet 850000 Euro, 200000 Euro zahlt das Land

850000 Euro kostet die Mensa, 200000 Euro fließen aus dem Ganztagsprogramm des Landes, den Rest bezahlt die Stadt. Neben der Mensa soll auch ein Selbstlernzentrum für die Schüler eingerichtet werden: "Das ist noch in Planung", sagt Schauf, Schulleiter des Pascal-Gymnasiums.

Inzwischen ist die Bodenplatte gegossen und es wird aufgemauert. In den Sockel wurde Donnerstag eine Plombe eingemauert, in der nicht nur traditionsgemäß eine Zeitung, sondern auch das Schulprogramm verstaut wurde.

Manfred Schauf geht davon aus, dass Ende März Richtfest gefeiert werden kann: "Im August ist die Mensa dann hoffentlich fertig, so dass sie direkt vom ersten Schultag des neuen Schuljahrs an genutzt werden kann."

Das ist auch nötig, denn die Schule wird im Sommer auf Ganztagsbetrieb umgestellt. Zwar gibt es im Pascal-Gymnasium schon eine in tatkräftiger Mitarbeit von Lehrern aufgebaute und von zwei Angestellten und 60 engagierten Eltern betriebene Cafeteria, "die bietet Frühstück und Salat, aber keine warmen Mahlzeiten an", sagt Eckart Rozinsky, der als Lehrer auch im Vorstand des Vereins Café Pascal mitwirkt.

In der neuen Mensa wird es Catering-Mahlzeiten geben. "Anders ist das für eine Mensa in der Größe nicht zu organisieren", sagt Rozinsky. 150 Plätze soll sie haben. "Zu klein", finden einige Schüler der Jahrgangsstufe 13 - immerhin gibt es allein am Pascal-Gymnasium 1130 Schüler, und auch die 600 Realschüler können die Mensa nutzen.

"Die werden aber zu verschiedenen Zeiten essen, und die jüngeren Schüler gehen sowieso schon nach zehn Minuten lieber wieder auf dem Schulhof spielen", sagt Rozinsky. Juliane Mindt (11. Klasse, Pascal-Gymnasium) und ihre Freundinnen freuen sich auf das warme Mittagessen: "Dann ist auch mehr Platz als in der Cafeteria."

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