Im Mai hat Norbert Lupp Evita-Beach eröffnet, seine Bilanz fällt bisher durchwachsen aus.

wza_1500x1000_537635.jpeg
Genießen die Sonne am Evita-Beach: Nadine Kronenberg, Sabrina Kempermann und Sonja Willim (v.li.).

Genießen die Sonne am Evita-Beach: Nadine Kronenberg, Sabrina Kempermann und Sonja Willim (v.li.).

Uli Engers

Genießen die Sonne am Evita-Beach: Nadine Kronenberg, Sabrina Kempermann und Sonja Willim (v.li.).

Grevenbroich. Eine 30-Meter-Wasserrutsche im Evita-Beach, das wär’s doch gewesen! Aber weil fürs Wochenende schon wieder unbeständiges Wetter angesagt ist, bleibt der Strand an der Erft erstmal ohne Rutsch-Spaß.

Nicht nur die Unwägbarkeiten des Wetters machen dem Betreiber Norbert Lupp zu schaffen: "Im vergangenen Jahr startete der Stadtstrand von Null auf Hundert, und dieses Jahr von Hundert auf Null", so sein Fazit der ersten Wochen. Kaum hatte die Beachsaison begonnen, musste die Anlage statt um Mitternacht schon um 22 Uhr dichtmachen. Dabei ist eine Konzession bis 24Uhr für Außengastronomen und Biergartenbetreiber nichts Ungewöhnliches. Inzwischen darf Evita-Beach wieder bis Mitternacht offen bleiben - probeweise, denn die Genehmigung steht noch aus. Außerdem will Lupp grünes Licht vom Amt für einzelne, bis 2 Uhr laufende Events, im Amtsdeutsch "Sonderveranstaltungen" genannt. Dann darf auch die Musikanlage über die derzeitigen, vergleichsweise sanften 30 Dezibel hinaus aufgedreht werden.

Veranstalter in der unmittelbaren Nachbarschaft - wie Feuerwache und TuS-Heim - dürfen mit amtlichem Segen länger und lauter feiern. Schließlich handelt es sich um alljährlich wiederkehrende Festtermine, wie Lupp beim Bauamt erfahren musste: "Man sagte mir, dass damit das Budget von zehn Sonderveranstaltungen für den Umkreis schon ausgeschöpft ist."

Aber gerade lange Öffnungszeiten bedeuten lebenswichtigen Umsatz für den Schausteller, der immerhin 40 000 Euro und jede Menge Ideen in das Projekt investiert hat. Wenigstens einen Tag im Monat wünscht sich Lupp für Partys: "Wenn wir dann noch einen bekannten DJ herholen, kriegen wir die Bude schnell voll."

Die weitere Zukunft des jungen Projektes Stadtstrand ist nach Lupps Einschätzung ungewiss. In den nächsten Wochen will er weitere Gespräche mit der Stadt führen. In der Vergangenheit hatten sich Bürgermeister Axel Prümm und Wirtschaftsförderer Robert Jordan für das Projekt eingesetzt.

Nach Lupps Erfahrung kommt das Angebot bei den Gästen ebenfalls gut an ankommt. Dank Mundpropaganda kommen die Besucher inzwischen aus der ganzen Region, freut sich der Betreiber.

Die nächsten Events stehen indes schon fest. Am Donnerstag, 13. August, steigt eine Kinderdisko mit Schaumparty für alle unter 16 Jahren. Mit einer Disco für Jugendliche ab 16 geht es am Freitag, 14. August, weiter. Am Samstag, 15. August steht ein Basketball-Match an. Voraussichtlich bis Ende September soll Evita-Beach geöffnet bleiben.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer