Berufsgenossenschaften zeichnen das Unternehmen für Sicherheitsstandard aus.

Grevenbroich. Jeder Mitarbeiter geht so gesund nach Hause, wie er gekommen ist. So lautet nach eigenen Anhaben das Motto des Energieversorgers RWE Power beim Thema Arbeitsschutz. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die jedoch leider nicht immer zutrifft. Auch bei RWE selbst, wie etwa der schwere Arbeitsunfall auf der Kraftwerksbaustelle in Neurath im Oktober 2007 bewies. Damals verloren drei Arbeiter ihr Leben.

Dennoch verweist RWE Power auf eine positive Entwicklung bei den Unfallzahlen während der Arbeitszeit. Die seien in den vergangenen fünf Jahren um satte 57 Prozent gesunken, teilte das Unternehmen auf einer Veranstaltung auf Schloss Paffendorf bei Bergheim mit. So komme es pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden nur noch zu fünf Unfällen. Genaue Zahlen nannte RWE nicht. "Bei uns wird Arbeitssicherheit gelebt", sagt Erwin Winkel, Personalvorstand des Unternehmens.

Das hat RWE jetzt auch schriftlich. Die Berufsgenossenschaften Bergbau (BBG) und Energie, Textil, Elektro (BGETE) haben das Unternehmen für diese positive Entwicklung mit dem Gütesiegel "Sicher mit System" ausgezeichnet.

Helmut Ehnes von der Bergbau-Berufsgenossenschaft betonte, dass der Arbeitssschutz im Interesse aller Firmen liege: "Jede unfallbedingte Frühverrentung kostet Geld." Dennoch komme es in Deutschland pro Jahr immer noch zu einer Million Arbeitsunfällen.

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