Freiluft-Backen: Der Brotmarkt geht in die vierte Runde. Er findet am Kloster Langwaden statt.

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Zum Brotmarkt auf Schloss Hülchrath im vergangenen Jahr kamen mehr als 10.000 Besucher. (Archiv

Zum Brotmarkt auf Schloss Hülchrath im vergangenen Jahr kamen mehr als 10.000 Besucher. (Archiv

Uli Engers

Zum Brotmarkt auf Schloss Hülchrath im vergangenen Jahr kamen mehr als 10.000 Besucher. (Archiv

Grevenbroich. Größer, besser, schneller heißt die Devise des diesjährigen Brotmarktes, der am kommenden Sonntag nicht auf Schloss Hülchrath, sondern vor dem Kloster Langwaden tausende Besucher anlocken wird.

Das beliebte Fest, das zum vierten Mal in Folge stattfindet, ist aus praktischen Gründen an das zwei Kilometer entfernte Kloster gezogen, weil das Gelände am Schloss abschüssig und schwer zu beliefern sei. "Es war schön dort, aber nicht einfach. In Langwaden ist es genauso schön, aber einfacher", sagt Jakob Andler, Obermeister der Bäcker-Innung.

Neben frischen Blechkuchen gibt es"Nüsser Kappeswooch"

Außerdem sei ein Brotmarkt in einem Kloster etwas besonderes. Auch Pater Prior Bruno Robeck ist überzeugt: "Das passt", schließlich sei Brot ein Grundnahrungsmittel und mit der christlichen Tradition verwurzelt. "Wir brechen es jeden Tag in der Messe."

Ein angenehmer Nebeneffekt, so findet der Pater, dass auf diese Art ein geistiger Austausch stattfindet - am Sonntag werden die Mönche neugierige Marktbesucher durchs Kloster führen. Wie das diesjährige Motto-Brot heißt, liegt nahe: "Mönchsroggen".

Und da der Mensch nicht nur vom Brot allein lebt, gibt es neben den Produkten der Bäckerzunft, zu denen frischer Blechkuchen gehört, auch "Nüsser Kappeswoosch" etwa als Leberkäsescheiben, die wie ein Kloster geformt sind. Spezialitäten wie Ziegenkäse, Pesto und Weine bereichern das Angebot und machen den Markt zu einem abwechslungsreichen Schlemmerausflugsziel.

In der Kinderbackstube dürfen auch die Kleinen ausprobieren, wie man frisches, gutes Brot backt. Das Kinderkarussell, Ponyreiten, ein Clown und ein Zauberer sorgen für die Unterhaltung, wenn die Bäuche einmal vollgeschlagen sind.

"Durch das neue Gelände ist einfach mehr Platz für mehr Besucher", stellt Andler fest. Parkplätze jedenfalls gebe es ausreichend. Die Kirmeswiese, der Nachbarhof und das Betriebsgelände der Bäckerei Erschfeld dienen den Besuchern als Stellplatz.

Außerdem wurden dieses Jahr neue Backöfen angeschafft, um den ganzen Tag über genügend frisches Brot backen zu können. Beginn ist um 11 Uhr.

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