Strecke zwischen Blumen- und Berliner Straße wird zuerst erneuert.

Stellten am Mittwoch die Pläne vor: Bürgermeister Axel Prümm, Uwe Bors, Abteilungsleiter Stadtentwässerung und Dezernent Werner Hoffmann (v.li).
Stellten am Mittwoch die Pläne vor: Bürgermeister Axel Prümm, Uwe Bors, Abteilungsleiter Stadtentwässerung und Dezernent Werner Hoffmann (v.li).

Stellten am Mittwoch die Pläne vor: Bürgermeister Axel Prümm, Uwe Bors, Abteilungsleiter Stadtentwässerung und Dezernent Werner Hoffmann (v.li).

Uli Engers

Stellten am Mittwoch die Pläne vor: Bürgermeister Axel Prümm, Uwe Bors, Abteilungsleiter Stadtentwässerung und Dezernent Werner Hoffmann (v.li).

Grevenbroich. Am Samstag ziehen noch die "Grielächer" über die Richard-Wagner-Straße, aber Aschermittwoch rücken bereits die Bagger an. Mit dem Bereich zwischen Blumenstraße und Grabenstraße ist der letzte Abschnitt der Kanalbaumaßnahme an der Reihe. Noch vor dem Orkener Schützenfest (25. bis 28. Juli) soll die neue Kanalanlage fertig sein. Als Ziel hat die Stadt sich den 13.Juli gesetzt.

Als erstes Teilstück ist die 120 Meter lange Strecke zwischen Blumenstraße und Berliner Straße an der Reihe, geplante Bauzeit vier Wochen. Für die 400 Meter Straße zwischen Berliner Straße und Allensteiner Straße sind acht Wochen vorgesehen.

Der Durchgangsverkehr wird bereits an den Einmündungen Rheydter Straße und Noithausener Straße auf die Großbaustelle hingewiesen, in den jeweiligen Bauabschnitten wird die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitungen werden ausgeschildert. Anlieger und Kunden der Gewerbebetriebe können bis zur Baugrube heranfahren.

Nach Abschluss der Kanalarbeiten kommt eine provisorische Asphaltschicht auf die Straßendecke. Die Erneuerung und Einbindung von restlichen Hausanschlüssen erfolgt in den darauf folgenden sechs Wochen.

Der anschließende Straßenumbau beginnt am Montag, 3. August. Wie auf den vorherigen Abschnitten wird auf einer Gehwegseite ein Radweg angelegt, die Fahrbahn verschmälert sich auf 6,50 Meter (vorherige Abschnitte: 6 Meter). Gleichzeitig werden neue Anschlüsse für Strom, Gas und Wasser sowie Telefon und Kabelfernsehen gelegt.

Thorsten Beuters vom Fachdienst Bauen, Garten und Umwelt rechnet mit einem Ende der 1,15 Millionen Euro teuren Arbeiten bis Ende November. Damit kommt eine fünf Jahre dauernde und 7,25 Millionen Euro teure Maßnahme zum Abschluss.

Die Arbeiten waren notwendig geworden, weil das alte Kanalsystem keine größeren Wassermassen mehr aufnehmen konnte, bei starkem Regen stand schon mal die Straße unter Wasser und die Keller der Anwohner liefen voll. Zudem verboten neue Gesetze die bis dahin übliche Einleitung von Regenwasser in kleine Gräben.

In einem ersten Schritt wurde 2004/05 ein neuer Ablaufsammler angelegt, der das Regenwasser in Richtung Erft leitet. 2005/06 folgte das Regenklärbecken Am Türling. 2006 stand mit der Bahndurchpressung und der Kanalerneuerung Blumenstraße auch der technisch anspruchsvollste Teil der ganzen Maßnahme auf der Agenda. 2007 begann die Kanalerneuerung an der Richard-Wagner-Straße.

Weil bei diesen Arbeiten Anwohner, insbesondere die ansässigen Gewerbetreibenden, mangelnde Information durch die Stadt beklagt hatten, lud die Verwaltung die Öffentlichkeit gestern zu einer Informations-Veranstaltung. "Sollte es während der Bauarbeiten Probleme geben, wenden Sie sich an uns", appellierte Bürgermeister Axel Prümm an die Bürger.

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