Das Kulturamt eröffnet das zweite Halbjahr 2009 mit den Grevenbroicher Gitarrenwochen – ein kreisweit einzigartiges Angebot.

wza_1500x1000_526473.jpeg
Bassist Stefan Pelzer-Florack ist überzeugt: „Kein Instrument ist näher am Menschen als die Gitarre.“ Sie sei auf der ganzen Welt verbreitet.

Bassist Stefan Pelzer-Florack ist überzeugt: „Kein Instrument ist näher am Menschen als die Gitarre.“ Sie sei auf der ganzen Welt verbreitet.

Uli Engers

Bassist Stefan Pelzer-Florack ist überzeugt: „Kein Instrument ist näher am Menschen als die Gitarre.“ Sie sei auf der ganzen Welt verbreitet.

Grevenbroich. Mit einer neuen Konzertreihe startet das Kulturamt ins zweite Halbjahr 2009. Auf dem Programm der ersten "Internationalen Grevenbroicher Gitarrenwochen" stehen elf Konzertabende mit Saiten-Virtuosen aus dem In- und Ausland. Das kreisweit einzigartige Angebot ist als Ergänzung zur erfolgreichen Konzertreihe "Weltsprache Musik" angelegt, die Veranstaltungen finden an verschiedenen Spielorten statt.

Die Gitarrenwochen begleiten das Museum bis zum Jahresende. Noch bis Dezember läuft in der Villa Erckens volles Programm. Danach geht das Haus in eine Umgestaltungs-Pause, die Wiedereröffnung ist für 2011 geplant. In der Übergangszeit wird die Versandhalle für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt.

Schon vor der endgültigen Umgestaltung verzeichnet das Kulturamt einen Aufwärtstrend beim Museum. In den drei Jahren unter Stefan Pelzer-Floracks Leitung hat sich die Villa Erckens einen Namen als Ausstellungs- und Veranstaltungsort erarbeitet. 100Konzerte gingen seither über die Bühne, die Besucherzahl wuchs von 6000 im Jahr 2006 auf stolze 14 000 im vorigen Jahr.

Der Erfolg spricht sich herum. Kulturamtsleiter Pelzer-Florack: "Immer wieder melden sich bei mir Musiker an, die nicht in der Region ansässig sind, aber ganz bewusst an dieser Örtlichkeit spielen wollen. Sie schätzen das museale Ambiente und die Salon-Atmosphäre der alten Industriellenvilla."

Ganz besonders freut es Pelzer-Florack, dass sich das Publikum auch auf hochkarätige, aber nicht massenkompatible Künstler einlässt. Ein Gastspiel von Ralf Gauck (Deutscher Rock- und Pop-Preis als "bester Bassist" 2007 und 2008) war sogar ausverkauft.

Neue Gitarrenwochen sollen fest etabliert werden

Das Programm ist in vielen Ladengeschäften und Kultureinrichtungen erhältlich, Karten gibt es im Museum, in der Stadtbücherei und im Kartenhaus Gieselbach an der Kölner Straße 3.

Günstige Bedingungen also für die Gitarrenwochen, die als feste Einrichtung etabliert werden sollen. "Die Gitarre ist auf der ganzen Welt verbreitet. Und kein Instrument ist - ganz wörtlich genommen - näher am Menschen dran", sagt Stefan Pelzer-Florack - übrigens seit langen Jahren als Bassist auf den Bühnen der Region zuhause.

Eine Ahnung von der Vielfalt des Saiteninstruments geben die Konzerte. Den Anfang macht am 11. September das deutsch-kanadische Amadeus Guitar Duo, das im Bernardussaal klassische Gitarrenmusik auf Weltniveau präsentiert.

Schon am Tag darauf, 12. September, präsentieren sich Instrumentenbauer und -händler auf der Gitarrenbörse im Museum. Weitere Highlights: Das Fado-Septett Sina Nossa (2. Oktober, Museum) und der TV-bekannte Gitarrist und Chansonier Peter Horton (29. Oktober, Katholische Hauptschule). Und am 10. November stellt der Sänger und Songwriter Allan Taylor im Museum seine neue CD vor.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer